Gesundheitsminister verweigert Antworten: Keine Zahlen zu Corona-Absonderungen von Gesunden

Werbung

Regierung hat keinen Überblick

Gesundheitsminister verweigert Antworten: Keine Zahlen zu Corona-Absonderungen von Gesunden

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Inhalt

Erneut lässt einen die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch den Gesundheitsminister fassungslos zurück. Die freiheitliche Nationalrätin Dr. Dagmar Belakowitsch wollte von Grün-Gesundheitsminister Nummer 2, Wolfgang Mückstein, wissen, aufgrund welcher Erkenntnisse Menschen mit Ct-Werten über 30 abgesondert werden, sprich, in Quarantäne müssen. Wie viele Menschen das betrifft, wollte die FPÖ-Sozialsprecherin ebenfalls wissen. Doch der Derzeit-Gesundheitsminister Johannes Rauch hat auf keine der Fragen eine Antwort, behauptet er. Es ist eine weitere Episode im Trauerspiel der überforderten Regierung im totalen Zahlen-Chaos. Erst unlängst erschütterte die Nachmeldung von über 3.000 angeblichen Corona-Toten unklaren Ursprungs, wie Wochenblick berichtete.

Herablassende Arroganz und wohl eher ungewollt zur Schau gestellte Inkompetenz sind hart erarbeitete Markenzeichen der türkis-grünen Regierung. Die aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch Gesundheitsminister Rauch verteidigt diesen Ruf wieder einmal eindrucksvoll.

Quarantäne bei hohem Ct-Wert

Dagmar Belakowitsch stellte sinngemäß die Frage, warum Menschen mit hohen Ct-Werten (über 30) bei den Corona-Tests abgesondert werden. Der Ct-Wert gibt an, wie oft die Probe vermehrt werden musste, bis man Teile des Erbgutes des Virus nachweisen kann. Je höher dieser Wert ist, desto weniger „Virus-Material“ ist vorhanden. Laut dem Robert-Koch-Institut ist man ab Ct-Werten über 30 nicht mehr ansteckend.

Nobelpreisträger über Test: “Sagt nicht aus, ob du krank bist”

Der Erfinder dieser Methode, der amerikanische Biochemiker und Nobelpreisträger Kary Mullis, warnte daher davor, die PCR-Methode für diagnostische Zwecke einzusetzen. Denn: „Mit PCR kann man so ziemlich alles in jedem finden“, erklärte er und stellte klar: „Das sagt nicht aus, ob du krank bist, oder ob das, was gefunden wurde, dir wirklich schaden wird.“

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

WHO: Menschen mit Symptomen testen

Das heißt, man kann mit dem Test nachweisen, dass Teile des Virus da sind, aber nicht, ob es lebt oder sich vermehren kann. Die WHO warnte daher davor, Menschen ohne Symptome zu testen: „Die zum Virusnachweis erforderliche Zyklusschwelle (Ct) ist umgekehrt proportional zur Viruslast des Patienten. Wenn die Testergebnisse nicht mit dem klinischen Bild übereinstimmen, sollte eine neue Probe entnommen und mit der gleichen oder einer anderen NAT-Technologie erneut getestet werden“, schreibt die WHO. Mit dem “klinischen Bild” sind Symptome gemeint. Die Massentests der Regierung widersprechen also direkt der Richtlinie der WHO.

Der Gesundheitsminister beantwortet die Frage von Belakowitsch entsprechend falsch: „Mit dem Nachweis von SARS-CoV-2 spezifischer Nukleinsäure steht eindeutig fest, dass die betroffene Person mit SARS-CoV-2 infiziert ist (…).“ Damit behauptet der Gesundheitsminister das Gegenteil von dem, was Nobelpreisträger und PCR-Erfinder Mullis sagte. Aber Rauch legt noch nach und behauptet, es sei „gerechtfertigt, Personen ab dem Zeitpunkt des Virusnachweises, auch unabhängig von Symptomen, abzusondern“. Warum soll man Gesunde in Quarantäne schicken?

Studie: Kein vermehrungsfähiges Virus nach positivem Test

Dr. Peter F. Mayer schreibt dazu über eine Studie aus Wuhan auf seinem tkp-Blog: „Bei 300 von 10 Millionen mit PCR getesteten Einwohnern ohne Symptome, hat es positive Testergebnissee gegeben. Bei keinem einzigen der 300 war eine Virenkultur erfolgreich, da eben kein vermehrungsfähiges Virus mehr vorhanden war.“

Rauch hat keine Ahnung: Aufzeichnungen zu teuer

Die Antwort auf die Frage, wie viele Menschen mit welchen Ct-Werten in Quarantäne geschickt wurden, lässt einen dann nur noch sprachlos zurück. Es werden einfach keine Aufzeichnungen darüber geführt, schreibt Rauch. Das wäre zu aufwendig und zu teuer: „Grundsätzlich darf festgehalten werden, dass in meinem Ressort entsprechende anfragespezifische Aufzeichnungen nicht geführt werden (siehe bereits Frage 1). Es wird um Verständnis dafür ersucht, dass – abgesehen von gerade noch vertretbaren ‘Aufwandsabwägungen‘ in Einzelfällen hinsichtlich eines diesbezüglich erforderlichen Ressourceneinsatzes im Konnex mit der gebotenen Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Verwaltungshandelns – von einer Beantwortung auf Grund des enormen Verwaltungsaufwandes sowie der daraus resultierenden exorbitanten Ressourcenbindung, Abstand genommen werden muss.

Aber die Gentechnik-Spritzen hat Rauch nachbestellt. Dafür ist genug Geld da. Doch auch da gibt es keinerlei Informationen zu den Kaufverträgen. Dafür sprechen sich Rauch und das Nationale Impfgremium für den Dritt-Stich ab fünf (!) Jahren aus. Und gerade wurden Millionen Impfdosen gespendet und/oder entsorgt und die Impfbereitschaft der Österreicher ist mit der Lupe zu suchen – finde den Fehler…

Die Beantwortung der parlamentarischen Anfrage:

Das könnte Sie auch interessieren:
Gesundheitsminister verweigert Antworten: Keine Zahlen zu Corona-Absonderungen von Gesunden TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel