Grippe gefährlicher als COVID-19-Infekt

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Corona-Gefahr wurde völlig übertrieben

Grippe gefährlicher als COVID-19-Infekt

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Eines gleich vorweg: eine Infektion mit dem SARS-Cov-2-Virus kann Krankheitssymptome verursachen und tödlich sein. Bis zum 12.10.2022 sind laut Ages Dashboard in Österreich 20.880 Menschen an oder mit COVID-19 „verstorben“, wobei viele COVID-19-Tote sind nicht wegen, sondern mit COVID-19 gestorben sind.

Dr. Hannes Strasser

Die Infektionssterblichkeit bei COVID-19 wurde von Politik und Medien aber lange Zeit völlig übertrieben. Grob geschätzt wurde behauptet, dass COVID-19 ungefähr zehnmal so viele Infizierte tötet wie die Grippe. John Ioannidis, eine Ikone der Qualitätsforschung in der Medizin und einer der meistzitierten und angesehensten Wissenschaftler und Epidemiologen weltweit, berechnete die Sterblichkeit nach einer Infektion mit COVID-19 schon 2020 sehr genau. Dabei ergab sich, dass die Infektionssterblichkeit je nach Land variiert, aber in den meisten Ländern mit angemessenen Sicherheitsmaßnahmen bei durchschnittlich 0,27 Prozent liegt. Bei der Influenza geht man von einer Infektionssterblichkeit in einer „normalen“ Grippesaison von 0,1 bis 0,2 aus. Die Daten widersprachen also bereits 2020 der Behauptung, dass die Sterblichkeitsrate bei COVID-19 viel höher sein soll als bei Influenza. In Dänemark wurde ebenfalls eine Sterblichkeitsrate für COVID-19 von 0,16% ermittelt. Mit anderen Worten: bereits früh war klar, dass SARS-Cov-2 nicht das „Killervirus“ ist, als das es lange Zeit hingestellt wurde.

Grossteil hat keine Symptome

Nur 13 bis 18 Prozent aller Infizierten entwickeln Symptome. Es gibt also viel mehr Infizierte, als angenommen und positiv getestet wurden. Das ist eines der Erfolgsrezepte des SARS-CoV-2-Virus. Es wird auch deshalb so gut verbreitet, weil es ansteckend ist und weil die meisten Infizierten gar nicht merken, dass sie infiziert sind, egal ob geimpft oder ungeimpft.
Die Royal Society berechnete, dass etwa 6,2 mal so viele Menschen infiziert waren wie in den offiziellen Zahlen der Regierungen und der WHO festgestellt. Die niedrige Infektionssterblichkeit ist ein großer Vorteil für das Virus. Das Virus will primär überleben und sich vermehren. Das gelingt umso besser, je weniger Menschen an der Infektion sterben.

Weniger tödlich als die Grippe

Die Sterblichkeit bei der Omikron-Variante ist, je nach Studie, noch einmal um bis zu 91% geringer. Mit anderen Worten: das Risiko, im Jahr 2022 in einer möglichen Grippewelle zu sterben ist höher als bei einer Infektion mit SARS-CoV-2.
Mitte März 2022 zeigten auch die Zahlen der Nationalen Statistikbehörde in Großbritannien, dass das Coronavirus für die Mehrheit der Bevölkerung weniger tödlich ist als die Virusgrippe. Nach einer Auswertung der Financial Times war in England der Anteil tödlicher Krankheitsverläufe bei Coronavirus-Infizierten kleiner als bei der saisonalen Grippe. Diese verlief bei etwa 0,04 Prozent der Erkrankten tödlich. Bei Covid-19 waren es 0,035 Prozent.

Hauptsächlich alte kranke Männer

Die gute Nachricht ist also, dass bei einer Infektion das individuelle Risiko, an COVID-19 zu sterben, mittlerweile geringer ist als bei einer Influenza-Infektion. Dabei ist das Risiko bei Älteren und Vorerkrankten natürlich höher, bei Jüngeren und Gesunden aber noch viel geringer. Bei den Altersgruppen bis 54 Jahre ist das Sterberisiko laut Ages Dashboard 0 pro hundert Infizierte (bei Männern zwischen 45 und 54 Jahren 0,1 pro hundert Infizierte), also statistisch faktisch vernachlässigbar. Drei Viertel der COVID-19-Toten sind älter als 75 Jahre, das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei 81 Jahren. COVID-19 ist – überspitzt formuliert – eine Krankheit, an der überwiegend alte, kranke Männer sterben.

Auch ohne COVID-19 überlastet

Jedes Jahr endet laut Robert-Koch-Institut eine Grippeinfektion für bis zu 25.000 Menschen in Deutschland tödlich. Das Gesundheitssystem war schon lange vor COVID-19 Winter für Winter überlastet. Das interessierte bis 2020 aber eben niemanden. Österreich und Deutschland haben ihre Gesundheitswesen schon seit Jahren kaputtgespart. Es braucht nur einige hundert bzw. tausend intensivpflichtige COVID-19-Patienten in Österreich bzw. Deutschland, und unsere Gesundheitssysteme kollabieren. Der Chef des Departments Innere Medizin der Universitätsklinik Innsbruck brachte es kurz und prägnant auf den Punkt: „Wir sind in der Bredouille, aber nicht wegen Covid“. Die COVID-19-Pandemie diente der Politik offensichtlich als willkommenen Ausrede dafür, dass das Gesundheitssystem kollabiert.

SARS-CoV-2-Virus

Alle Maßnahmen der Regierungen in Europa (Lockdowns, Masken, Impfpflichten etc.) wurden mit der besonderen Gefährlichkeit des SARS-CoV-2-Virus begründet. Und nach wie vor sollen Zwangsmaßnahmen durchgezogen werden, wie die bevorstehende erneute Maskenpflicht. Die Sterblichkeitsrate bei Infektionen war aber von Anfang an vergleichbar mit der Grippe, jetzt ist sie noch geringer. Die verantwortliche Regierungspolitik hatte aber so drastische Maßnahmen bei den Grippe-Pandemien zuvor nie eingeführt. Das lässt einen einfachen Schluss zu: entweder wurde die Grippe über 100 Jahre völlig verharmlost – oder COVID-19 maßlos übertrieben. Es bleibt jedem überlassen zu entscheiden, welche der beiden Varianten er für zutreffend hält. Die Weltbank schätzt, dass die Corona-Pandemie etwa 100 Millionen Menschen zusätzlich in extreme Armut geführt hat. Das liegt nicht am SARS-CoV-2-Virus, das tödlich sein kann. Das liegt an den drakonischen Maßnahmen, die die Politik eingeführt hat.

Dr. Hannes Strasser ist Co-Autor des Bestsellers „Raus aus dem Corona-Chaos“, Kammerrat für die „Interessensgemeinschaft Freie Ärzte Tirol“ in der Tiroler Ärztekammer und Experte im Parlaments-Hearing zum Thema „Impfpflicht“.

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