Jeder Fünfte “still” genesen: Doch Mückstein zwingt Hunderttausende zu Gen-Behandlung

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Antikörper-Studie heruntergespielt

Jeder Fünfte “still” genesen: Doch Mückstein zwingt Hunderttausende zu Gen-Behandlung

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Die Ergebnisse einer Antikörper-Studie unter nicht offiziell genesenen Spritzen-Vermeidern lassen aufhorchen. Denn 21,7 Prozent von ihnen dürften trotzdem eine Corona-Infektion hinter sich haben. Doch der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein spielt diesen Wert herunter, hält weiter an seinem Spritz-Zwang fest.

Hunderttausende bildeten “still” Antikörper aus

“Wir wissen dank der nun vorliegenden Studie jetzt, dass die Dunkelziffer in jenem Fünftel der Bevölkerung, das nie geimpft und nicht behördlich als genesen bekannt ist, mit 21,7 Prozent relativ gering ist”, so der Impf-Fanatiker im Gesundheitsressort vollmundig. Tatsächlich handelt es sich aber um etwa 400.000 Personen, was zweimal einer Stadt in der Größe von Linz entspräche. Das betrifft somit auch insgesamt jeden fünften Genesenen.

Grundlage für diese Hochrechnung ist eine Auswertung von 1.200 Blutproben in Zusammenarbeit zwischen Statistik Austria, MedUni Wien, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde und dem Verteidigungsministerium. Bei Kindern und Jugendlichen lag diese sogenannte Seroprävalenz sogar bei 23,2 Prozent. Die Studie fand zwischen 30. November 2021 und 13. Jänner 2022 statt.

Immunisierung mit Gesamtbevölkerung vergleichbar

Entgegen der Behauptungen Mücksteins ist das aber kein “geringer” Wert – nicht nur in absoluten Zahlen. Denn dieser Wert ist sogar höher als jener in der Gesamtbevölkerung: Denn 1.694.703 Genesene (Stand: 9. Februar 2022) bei einer Wohnbevölkerung von etwa 8,93 Mio. Bürgern bedeutet eine Seroprävalenz von 19 Prozent. Rechnet man noch die 416.042 aktiven Fälle hinzu, landet man bei 23,6 Prozent.

Demgegenüber stehen allerdings jene Personen, die trotz einer “stillen” Infektion keine Antikörper bildeten oder diese bereits wieder abbauten. Ebenfalls nicht eingepreist ist die noch unklare Dunkelziffer von Personen, die eine T-Zellen-Immunität aufgrund überstandener Infektionen mit anderen humanen Corona-Viren besitzen. Erste Studien wiesen bereits nach, dass demnach einfache Erkältungen für Kreuzimmunitäten sorgen kann.

Regierung folgert: Im Zweifel für den Stichzwang

Weitaus bedeutsamer als die Fehlinterpretation der Erkenntnisse seitens des Gesundheitsminister ist aber die Implikation. Denn die Zulässigkeit von Antikörper-Tests zum Nachweis einer Genesung als Ausnahmegrund wurde entgegen ursprünglicher Pläne aus der endgültigen Fassung zur “Impfpflicht” gestrichen. Und selbst wenn sie noch existierte, müssten hunderttausende Betroffen diese zuerst teuer nachweisen. Freiheitliche Forderungen nach einem kostenlosen Angebot für Antikörper- und T-Zellen-Tests für alle Bürger fielen beim grünen Minister bislang auf taube Ohren.

Kinder-“Impfung”: Mehr Risiko als Nutzen

Und die Regierung macht auch keinen Hehl daraus, dass sie daraus schließt, dass “der sicherste und auch nachhaltigste Weg der Immunisierung” die Impfung sei. Tatsächlich weist die vergleichbare Seroprävalenz unter “corona-naiven” Bürgern und Impflingen aber sogar einmal mehr aus, dass diese keine sterile Immunität schaffen kann. Doch Türkis-Grün hat kein Einsehen: Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) appellierte sogar an Eltern, ihre Kinder ab fünf Jahren impfen zu lassen.

Auch diese Folgerung ist problematisch. Denn Ansteckung und Weitergabe sind weiterhin mit ähnlicher Virenlast wie bei Ungespritzten möglich. Im günstigsten Fall könnten die Gen-Spritzen also zeitlich begrenzt einen schweren Verlauf verhindern. Das Risiko eines solchen ist aber bei Kindern ohnehin verschwindend gering. Demgegenüber stehen Sorgen renommierter Virologen, dass die Kinderimpfung den natürlichen Aufbau eines intakten Immunsystems hemmen könnte. Zudem drohen ihnen schwere Nebenwirkungen wie Herzmuskel-Entzündungen.

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