Katholischer Widerstand gegen den Impfzwang: Rosenkranzgebet für die Freiheit

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Spritzen-Dekret auch aus christlicher Sicht abzulehnen

Katholischer Widerstand gegen den Impfzwang: Rosenkranzgebet für die Freiheit

Rosenkranzgebet in der Wiener Karlskirche
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Vor Beginn der Demonstration gegen die Corona Maßnahmen am 4.12. versammelten sich über 500 Katholiken in der überfüllten Wiener Karlskirche, um gemeinsam Rosenkranz zu beten und die Mutter Gottes um die Befreiung von den autoritären Zwängen im Rahmen der Corona Maßnahmen zu bitten. Nach dem vom St. Bonifatius Institut organisierten Gebet zogen die Gläubigen aus, um sich den Demonstranten am Wiener Heldenplatz anzuschließen.

Der katholische Aktivist und Gründer des St. Bonifatius Instituts, Alexander Tschugguel, betont in seiner Rede bei der Kundgebung am Wiener Heldenplatz, die Hoffnung nicht aufzugeben, da Gott auf unserer Seite steht und man nicht auf Dauer gegen ein Volk regieren könne, wenn dieses sich wehrt. Er ruft die aufrechten Menschen in Österreich dazu auf, sich zu vernetzen und friedlich, aber mit unbeugsamer Entschlossenheit, Widerstand zu leisten. Niemand solle jetzt darauf warten, andere für einen kämpfen zu lassen, sondern jeder Einzelne sei dazu angehalten, konsequent und standhaft zu bleiben.

Warum ein Impfzwang aus katholischer Sicht abzulehnen ist

Befürworter der Impfpflicht innerhalb der katholischen Kirche berufen sich oft, als Begründung ihrer Position, auf die Impf-Aufforderungen gewisser Bischöfe, inklusive Papst Franziskus. Außerdem sei es, so die Befürworter, eine moralische Pflicht, sich impfen zu lassen und eine staatlich verordnete Impfpflicht wäre somit gerechtfertigt. Doch was lehrt die Kirche tatsächlich über aufgezwungene Impfungen? Die Kongregation für die Glaubenslehre meinte dazu in ihrem Schreiben vom 17. Dezember 2020:

„Gleichzeitig ist der praktischen Vernunft offensichtlich, dass in der Regel die Impfung keine moralische Pflicht darstellt, und dass sie deshalb freiwillig sein muss.“

Es handelt sich also für einen Katholiken eindeutig um keine moralische Pflicht, sich die Corona-Impfung verabreichen zu lassen und eine Impfung muss freiwillig erfolgen.

Der Autor Eric Sammons fasst die katholische Position wie folgt zusammen:

Die Menschen neigen heute dazu zu glauben, dass, wenn etwas gutgeheißen wird, es ebenfalls gut sein muss, jemandem dieses aufzuzwingen. Diese Haltung steht jedoch im Widerspruch zur katholischen Morallehre, die fest auf der Akzeptanz des freien Willens des Menschen gegründet ist. Die Freiheit ist ein grundlegendes, moralisches Prinzip. Wenn jemand etwas tut, das objektiv falsch ist, da er dazu gezwungen wird, mildert das die Sündhaftigkeit der Handlung und hebt sie möglicherweise sogar auf. Wenn jemand gezwungen wird, etwas Gutes zu tun, mildert dies ebenfalls dessen moralische Güte. Ohne Freiheit gibt es keine Moral.

Höchst fragwürdigen Spritzen-Zwang

Interessant ist außerdem, dass die Erklärung der Glaubenskongregation besagt, dass es “der praktischen Vernunft offensichtlich ist”, dass ein Impfzwang falsch ist. Es ist Teil des Naturrechts und damit Teil dessen, was uns als Menschen ausmacht: Wir sind frei, eine medizinische Injektion zu verweigern, wenn wir durch unseren Gebrauch der Vernunft entscheiden, dass sie nicht das Beste für uns oder das Gemeinwohl ist. Das besagt schon der gesunde Menschenverstand. Zusätzlich ist es in diesem Fall höchst fragwürdig, ob die Verabreichung der Injektionen gegen COVID-19 tatsächlich ein moralisches Gut ist, oder ob die negativen Aspekte, wie etwa die gefährlichen gesundheitlichen Nebenwirkungen und die Verwendung von Zelllinien abgetriebener Föten bei der Entwicklung der Vakzine, überwiegen und ein moralischer Anspruch daher, der Natur der Sache nach, unzulässig ist.

Ob durch den Widerstand der Bevölkerung tatsächlich eine politische Wende eingeläutet werden kann, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Der Rücktritt einiger Regierungspolitiker in der vorangegangenen Woche ist jedenfalls ein Anzeichen dafür, dass die aktuelle Regierung in Österreich bald Geschichte sein könnte. Sollte die Mehrheit der impffreien Personen standhaft bleiben, so wäre es für die aktuelle oder eine zukünftige Regierung wohl unmöglich, 20 bis 25 % der arbeitenden Bevölkerung aus der Gesellschaft auszuschließen bzw. gegen eine solch große Gruppe Geld- und Freiheitsstrafen durchzusetzen. Somit könnte sich der geplante Impfzwang als Bluff herausstellen. Möge Gott uns beistehen in diesem Kampf.

Der Autor ist Mitarbeiter des St. Bonifatius Instituts und war bei der Demonstration selbst vor Ort.

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