Kinderärzte warnen: Kinderimpfung, um Lockdowns zu verhindern nicht verhältnismäßig

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Nach EMA-Zulassung: Mückstein hat schon bestellt und Faßmann will in Schulen impfen

Kinderärzte warnen: Kinderimpfung, um Lockdowns zu verhindern nicht verhältnismäßig

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Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am Donnerstag die Impfung von Kindern ab 5 Jahren mit dem Gentechnik-Serum von BioNTech/Pfizer zugelassen. In einer gemeinsamen Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) wird die Impfung der Kinder zur Verhinderung eines Lockdowns als „nicht verhältnismäßig“ bezeichnet. Denn: der Eigennutz für das Kind müsse im Vordergrund stehen. Österreichs Nationales Impfgremium (NIG) empfiehlt die Kinderimpfung indes vorbehaltlos und Gesundheitsminister Mückstein (Grüne) behauptet: „Die Kinderimpfung ist sicher.“ Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kann die Nadeln nicht schnell genug in den Kinderarmen versenkt sehen und will die Schulärzte für eine große Impfaktion an den Schulen mobilisieren.

  • Zulassung der Kinderimpfung ab 5 mit BioNTech/Pfizer durch EMA erfolgt
  • DGKJ, DGPI und BVKJ weisen in gemeinsamer Presseerklärung hin, dass Kinderimpfung nicht geeignet ist, um Lockdowns zu verhindern
  • Auf Nutzen-Risiko-Abwägung bei Kindern wird hingewiesen: Eigennutz für Kind muss im Vordergrund stehen
  • NIG empfiehlt Kinderimpfung vorbehaltlos
  • Medikament für Herzpatienten im Kinderimpfstoff
  • Mückstein hat bereits 258.000 spezielle Impfdosen für Kinder bestellt; eigene Formel
  • Bis Kinder-Impfdosen kommen (Ende des Jahres): Impfung vorerst mit Drittel der normalen Dosis
  • Faßmann will flächendeckende Kinderimpfung in Schulen durch Schulärzte
  • Die EMA hat das mRNA-Serum von BioNTech/Pfizer am Donnerstag, den 25. November, zugelassen.

Kinder von Krankheit kaum betroffen – keine Pandemietreiber

In ihrer gemeinsamen Presseinformation zur EMA-Zulassung der Kinderimpfung ab fünf halten DGKJ, DGPI und BVKJ fest: „Die primäre Krankheitslast dieser jungen Altersgruppe durch schwere Erkrankungen ist unverändert sehr gering. Die Übertragungsrate des Virus aus dieser Altersgruppe heraus ist geringer als bei Erwachsenen. Das gilt insbesondere für Kinder ohne Krankheitssymptome. Die Annahme, dass die Impfung bei jungen Kindern einen anhaltenden Einfluss auf die Übertragungsrate des Virus nehmen wird, ist unbestätigt“, wird in dem Schreiben klargestellt, dass Kinder nach wie vor nicht, wie oft fälschlich behauptet, die Pandemietreiber sind und auch selbst kaum schwer erkranken.

Kein Nutzen für die Kinder

„Insoweit ist die Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Impfindikation bei jungen Kindern besonders sorgfältig zu überprüfen und nicht so offensichtlich wie bei der Impfung von Erwachsenen“, wird weiter argumentiert. „Die Forderung nach Impfungen der jungen Kinder zur Verhinderung eines allgemeinen Lockdowns ist nicht verhältnismäßig. Der Eigennutz für das Kind muss im Vordergrund stehen.“

Mit aller Vorsicht, aber doch wird also darauf hingewiesen, dass junge Kinder durch das Risiko einer Nebenwirkung durch die experimentellen mRNA-Spritzen weitaus mehr gefährdet sind als durch die Folgen einer Erkrankung. Gerade die gefährliche Herzmuskelentzündung tritt bei den Jungen besonders häufig auf. Daher hat die Stiko kürzlich auch von der Verwendung des mRNA-Serums von Moderna für unter 30-Jährige abgeraten, wie Wochenblick berichtete. Wie gefährlich die Gentechnik-Präparate für Kinder sind, hat Wochenblick hier berichtet.

Medikament für Herzpatienten im Kinderimpfstoff

Auch über die Beimengung des Medikaments für Herzpatienten Thrometamin/Thrometamol (TRIS) für den Kinderimpfstoff der 5 bis 11-Jährigen hat Wochenblick berichtet. TRIS wirkt unterdrückend auf die Atmung und kann im Ernstfall zu einer Elektrolytstörung führen. Auch das Thromboserisiko kann sich erhöhen. Die Kinder bekommen zusätzlich zum Impf-Abo auf Lebenszeit dann also auch noch alle paar Monate Herzmedikamente. Abgesehen davon, dass damit wohl versucht werden soll die Zahl der Herzprobleme nach Impfungen bei jungen Menschen zu drücken, erhalten die Kinder ein weiteres nebenwirkungsreiches Medikament regelmäßig verabreicht. Was werden die Folgen sein?

Mückstein bestellte bereits 258.000 Impfdosen

Für den grünen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sind das „gute Nachrichten“, laut Medienbericht. Und Österreich hat auch bereits fleißig bestellt: „Das ist die maximale Menge, die wir bekommen haben“, erklärt Mückstein den Einkauf von 258.000 Impfdosen für die rund 600.000 Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren. Bis der eigens für Kinder abgemischte Impfstoff kommt – das sollte Ende des Jahres sein – wird ein Drittel der üblichen Menge in die Kinderärmchen gejagt. Ursula Wiedermann-Schmidt vom NIG empfiehlt die Impfung für „insbesondere jene Kinder mit Erkrankungen oder jene, die mit Risikopatienten im Haushalt leben”. Es wird auch empfohlen, nach der Impfung eine Woche lang keinen Sport zu machen, “um die Nebenwirkungsrate so gering wie möglich zu halten”, sagt Wiedermann-Schmidt.

Faßmann will Kinder in Schulen impfen

Bildungsminister Heinz Faßmann will die Kinder laut Medienbericht an den Schulen impfen. Die rund 640 “Bundesschulärzte stehen gerne bereit, um Impfkampagnen für die jüngeren Altersgruppen zu unterstützen“, bietet Faßmann in einem Schreiben an die Landeshauptleute Unterstützung an. Die Kinder und Jugendlichen hätten in den letzten 20 Monaten „massive Einschränkungen zum Schutz der vulnerablen und überwiegend älteren Personen auf sich genommen“, hält der Bildungsminister fest, dass hier die Gesundheit der Kleinen riskiert wird, um alten Menschen einige Tage oder Wochen mehr an Lebenszeit zu verschaffen.

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