Klammheimlich verlängerte Wien die Corona-Maßnahmen

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Maskenzwang und Testregime:

Klammheimlich verlängerte Wien die Corona-Maßnahmen

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Das Karussell im Corona-Zirkus dreht sich weiter: Die Wiener Covid-Verordnung wäre am 23. August ausgelaufen, still und leise wurde sie bis zum 23. Oktober verlängert. Die FFP2-Masken-Pflicht in Öffis gilt – wie andere sinnlose Regeln – weiterhin.

Wien ist anders. Und dementsprechend auch die Corona-Maßnahmen innerhalb der Stadt. Anstatt die Covid-Regeln endlich aufzuheben oder auslaufen zu lassen, entschied man sich, ohne Evidenz und ganz ohne Ankündigung die bisherigen Maßnahmen weiterhin bestehen zu lassen. Damit gelten alle bisherigen rücksichtsloseren Verordnungen weiter: Das umfasst etwa eine FFP2-Masken in Öffis sowie in geschlossenen Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen. Besonders absurd wirkt die Regel für all jene, die in das Stadtgebiet hineinpendeln. Dort kommt es zur Kuriosität, dass Fahrgäste in Zügen nach Wien, ab der Stadtgrenze ihre Masken aufsetzen müssen. Das zeigt jedenfalls wie es um die Sinnhaftigkeit der Politik bestellt ist, die sich Wiens Bürgermeister Michael Ludwig vorstellt.

Drakonische Regeln im Gesundheitsbereich

Die strengeren Maßnahmen dauern auch in den Wiener Krankenhäusern an. Dort gilt das Test-Regime: Besucher müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Pro Tag und Patientin oder Patient dürfen maximal drei Personen zu Besuch kommen. Bei besonders strengen Spitälern darf es maximal eine Person sein! Auch die Mitarbeiter werden weiter drangsaliert und müssen mindestens zweimal wöchentlich einen negativen Test vorweisen. Dieselben Regeln gelten auch in den Pflege- und Altenheimen.

Wiener Weg

Dass dieser „Wiener Sonderweg“ im Rest Österreichs belächelt wird, dürfte vielen mittlerweile klar sein. So platzte einer Dame in der Wiener U-Bahn der Kragen und sie meinte: „Ganz Österreich lacht über Wien!“, der Wochenblick berichtete. Aber nicht nur Wien könnte diesen Mummenschanz weitertreiben. Die aktuelle Corona-Verordnung des Bundes ist immerhin noch bis zum 23. Oktober gültig. Diese kann aber jederzeit novelliert und also verändert werden, heißt es aus dem Büro des grünen Gesundheitsminister Johannes Rauch. Das bedeutet das Damokles-Schwert der Maßnahmen könnte jederzeit auf unser Haupt herabfahren.

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