Kommentar: Lasst uns keine Chinesen werden…

Mundschutz und Überwachung

Kommentar: Lasst uns keine Chinesen werden…

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Der Verfasser dieser Zeilen war einigermaßen konsterniert. Er vernahm die Nachricht aus dem Propagandasender der Regierung, welcher ansonsten Durchhalteparolen wie Huldigungen der Lenkenden verlautbart. Nun muss der Bürger beim Betreten von Supermärkten einen Mundschutz tragen.

Ein Kommentar von Gernot Bachinger

China ist schon lange unter uns …

Dunkel hat der Bürger noch in Erinnerung, dass einige Wochen zuvor Atemschutzmasken ebenso spöttisch belächelnd wurden wie Hamsterkäufe. Im Hinblick auf die Berechenbarkeit der Behörden sowie die persönliche Planung keine beruhigende Nachricht. Die Notwendigkeit sich auf sich selbst verlassen zu müssen kann überdeutlich zwischen den Zeilen heraus gelesen werden.

Man fühlt sich an einen Fabrikarbeiter erinnert, welchem seitens der Geschäftsführung garantiert wird, dass der Standort und mit diesem die Arbeitsplätze gesichert seien. Dann, von einem Tag auf den anderen, wird die Schließung verkündet. Ab sofort wird das Produkt in China hergestellt.

Nun kann der einkasernierte Bürger die überschüssige Zeit sinnvoll nutzen. Er kann Chinesisch lernen. Die Sprache der neuen Kolonialherren. Brüssel und seine Eliten beherrschen diese bereits. In Form von Autoritarismus, Sozialkreditsystemen und verstaatlichter Wirtschaft.

Einen Mundschutz tragen zu müssen ist für einen Mitteleuropäer, welcher es ohnehin gewohnt ist ein bis zwei Meter Abstand zu halten, ein schikanöses Understatement.

Apotheken ohne Schutzmasken

In Anbetracht der Tatsache, dass Krankenhäuser, Alten- wie Pflegeheime noch immer händeringend nach Schutzausrüstung streben, stellt die zusätzliche Verknappung dieser Güter bedingt durch den Ukas der österreichischen Bundesregierung bestenfalls hilflosen Aktionismus dar. In den Apotheken, wo es überdies ohnehin keine Masken mehr gibt, findet sich nach wie vor der Hinweis, dass Schutzmasken lediglich für Infizierte wie pflegendes Personal von Nutzen sind.

Was kann der leidgeprüfte Bürger nun tun ohne in infantile Widerstandskampagnen zu verfallen, wie Corona-Partys und die hysterische Belästigung seiner ohnehin mitleidenden Mitbürger.

Misstrauen ist jetzt oberste Bürgerpflicht. Nicht gegenüber dem medizinischen Personal. Nicht gegenüber den Uniformträgern. Nicht gegenüber dem Personal, welches das öffentliche Leben am Laufen hält. Sondern Misstrauen gegenüber Regierung und Medien.

Zeigen wir der Regierung und ihren Propagandisten, dass der Bürger ohne überschießenden Aktivismus mithilfe von Ruhe, Ordnung, Hausverstand, Zusammenhalt wie Rückbesinnung auf Familie und Gemeinde die Lage meistert.

Viel zu spät auf Corona-Virus reagiert

Die Träger der Gesellschaft vor der Krise sind auch die Träger des effizientesten Krisenmanagements. Sie bauen keine No-Go-Areas, wo die Polizei die Maßnahmen gar nicht erst versucht umzusetzen. Sie beaufsichtigen die Hausaufgaben ihrer Kinder und halten Kontakt mit den Lehrern. Im Unterschied zu den „failed families.“ Was nach der Virus-Krise, gleich den ungelösten Problemen der Eurozone, wie ein Brandbeschleuniger einschlagen wird.

Und erinnern wir uns daran, wer vor der Krise für Grenzschutz und Souveränität eingetreten ist und wer erst im Laufe der Krise zu spät versucht hat aufzuspringen. Anstatt zu behaupten, dass Trump und Johnson zu spät auf das China-Virus reagiert hätten.

Lassen wir uns nicht formen, ob der Angst. Lassen wir uns nicht zu Chinesen machen. Das entspricht nämlich nicht unserer Kultur. Ebenso wenig wie Schutzmasken im Alltag.

Überdauern wir die Krise. Und wählen im Anschluss daran diese Regierung ab.

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