Lauterbach-Entführungs-Plan soll Kampf gegen Corona-Widerstand begründen

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Nützliches Bedrohungsszenario für Corona-Diktatur

Lauterbach-Entführungs-Plan soll Kampf gegen Corona-Widerstand begründen

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Eines muss man den bösen „Rechtsextremisten“ und Anti-Covid-Umstürzlern lassen, auf deren Bekämpfung der deutsche Staat seine ganze Energie verwendet: Ihr Timing kommt der Regierung sehr gelegen. Vor allem das Bekanntwerden angeblicher Anschlags- sowie eines Entführungsplanes gegen Karl Lauterbach sorgte dafür, dass die zuvor immer lauter gewordenen Rufe nach Entlassung des Panik-Gesundheitsministers schlagartig verstummten…. Nun kann Lauterbach ungestört weitere Massen an “Impfstoffen” für den Herbst bestellen. Das sei wichtig, wegen einer drohenden Omikron-Welle, behauptet er. Diese stilisiert er zur Killer-Variante.

Von Daniel Matissek

Bundesweite Razzien in besonderer Schärfe

Die Ermittlung einer so bezeichneten Rechtsaußen-Telegram-Gruppe diese Woche durch rheinland-pfälzische Strafverfolgungsbehörden lieferte den Vorwand für bundesweite Razzien, die man in dieser Schärfe lange nicht gesehen hatte. Der in den sozialen Medien früh geäußerte Verdacht einer möglichen Inszenierung (oder zumindest einer sehr günstigen „Terminwahl” der Ermittlungsbehörden, mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen) wurde dadurch bestärkt, dass Lauterbach selbst die Aktion ausnutzte, um sich in einer mutmaßlich „taktischen Opferrolle“ zu suhlen, stellvertretend für andere todesmutige, dauerbedrohte Politiker dieses Landes. Und tatsächlich gibt es hier einige Auffälligkeiten.

Welcher Bedrohte würde das tun? Lauterbach verriet seinen eigenen Wohnort

So hatte Lauterbach selbst Anfang der Woche unaufgefordert seinen privaten Wohnsitz in Berlin verraten – indem er sich unter einem von ihm geposteten Video auf Twitter künstlich über eine Schar vollkommen friedlicher „Impfgegner“ aufregte, die gegenüber seiner Wohnung entlangflanierten und protestierten. Damit machte er für weitere Demonstranten – oder eben auch mögliche Attentäter – gleich noch deren genaue Lage bekannt.

Laut Behörden: Aktion “Klabautermann” in Telegramgruppe verortet

Die medienwirksame „Verhinderung“ eines angeblichen rechten Putschplans durch die Telegramm-Gruppe „Freie Patrioten“ (unter angeblicher Rädelsführerschaft eines biederen ostdeutschen Buchhaltertyps, über den vor allem vermeldet wurde, auf seinem Briefkasten habe ein Sticker Ich lasse mich nicht impfen! geklebt) folgte dann, wie der Zufall so spielt, keine zwei Tage später. Die „Freien Patrioten“ sollen dabei nicht nur den Sturz des politischen Systems der Bundesrepublik, sondern auch, in einer Aktion namens „Klabautermann”, die Entführung Lauterbachs akribisch geplant haben. Die Verdächtigen sollen zwölf Männer und Frauen sein, denen vorgeworfen wird, durch Anschläge auf Umspannwerke und Stromleitungen einen bundesweiten Stromausfall herbeizuführen, um bürgerkriegsartige Zustände auszulösen. Was sie allerdings mit Karl Lauterbach als Entführungsopfer wollten, wurde nicht näher bekannt; mancher Sarkast unkte, das Erpressungspotential der Entführer könne im Erfolgsfall nur darin bestanden haben, mit seiner Freilassung zu drohen.

Kurz vorm Minister-Aus gestanden

Tatsache jedoch ist, dass es für Lauterbach vor der Entführungs-Story politisch eng zu werden begonnen hatte: Seit dem Scheitern der insbesondere von ihm fanatisch verfochtenen Corona-Impfpflicht ab 60 am 8. April (in die durch die Hintertür bereits die Möglichkeit eingebaut war, sie auf die gesamte Bevölkerung auszudehnen), sowie dem Skandal um rund 77 Millionen auf sein persönliches Geheiß hin angeschaffter Impfdosen, die bald ablaufen, war der Minister schwer angezählt. Die Opposition forderte wiederholt seinen Rücktritt (siehe etwa hier), seine Beliebtheitswerte rauschten in den Keller und vielen Beobachtern schien sein Ministersessel noch wackeliger als der von Anne Spiegel. Als angebliches Entführungsopfer, der für seinen vorgeblichen unermüdlichen Einsatz als oberster Infektionsschützer und Gesundheitsdirigent des Landes sogar sein Leben riskiert, fand die Diskussion um seine Entlassung ein jähes Ende.

Auch für Faeser kommt der Fall wie gerufen

Auffällig ist, wie punktgenau die angeblichen Pläne der Telegramm-Gruppe „Freie Patrioten“ noch einer weiteren Ministerin in die Karten spielten: Bundesinnenministerin Nancy Faeser betreibt seit langem einen regelrechten Kreuzzug gegen den Messenger-Dienst. Diesen nun einmal wieder als Brutstätte für einen rechtsradikalen Putsch darstellen zu können, passt da gut zur Regierungsagenda –  und erlaubt Faeser sich als von der Wahrheit bestätigte Prophetin inszenieren zu können, zumal sie sich ja ohnehin im permanenten Dauerk(r)ampf „gegen rechts“ befindet.

Zum angeblichen Putschversuch und den Entführungsplänen sagte Faeser, die Ermittlungen offenbarten einen „Abgrund” und zeigten eine „schwerwiegende terroristische Bedrohung.” Bewaffnete „Reichsbürger” und radikalisierte Corona-Leugner verbinde ein „grenzenloser Hass auf die Demokratie, auf unseren Staat und auf Menschen, die für unser Gemeinwesen einstehen.” Die Umsturzfantasien und die Entführungspläne zeigten „eine neue Qualität der Bedrohung”. 

Und natürlich dauerte es keine 48 Stunden, bis bereits wieder der aus Regierungssicht „wahre Schuldige“ ausgemacht war: Natürlich, wer sonst, die AfD. Karl Lauterbach persönlich stellte diese bemerkenswerte Engführung auf Twitter her:

Wer bis dahin noch Zweifel an der schamlosen Instrumentalisierung dieses mutmaßlichen verhinderten Terrorakts hegte, fand diese hier endgültig widerlegt. 

Mit der dem Wirbel um die gerade noch rechtzeitig  vereitelten Terror- und Entführungspläne ist nun auch eine „neue Qualität“ der Staatspropaganda zu befürchten. Unabhängig davon, was die weiteren Ermittlungen bezüglich der „Putschaktion” ergeben: Hier soll erneut – und noch undifferenzierter als bisher – eine deftige braune Suppe aus Impfgegnern, Rechtsradikalen, Reichsbürgern und überhaupt allen zusammengerührt werden, die der Regierungspolitik kritisch gegenüberstehen.

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