Lockdown und Frühlingserwachen: Die Jugend zieht es ins Freie

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Lockdown und Frühlingserwachen: Die Jugend zieht es ins Freie

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Die Menschen lassen sich nicht mehr länger einsperren. Besonders junge Menschen, die weder zur Risikogruppe zählen noch durch eine mögliche Infektion schweren Verläufen ausgesetzt sind, leiden unter den widernatürlichen Verhaltensbefehlen, Lockdowns und Ausgangssperren. Doch mit steigenden Temperaturen suchen sich viele ihren eigenen Weg zurück in die Freiheit.

Von Franziska Bernhard

Während die „Heute“ mithilfe des anonymen Denunzianten Henry, ein sogenannter „Leserreporter“ aus ein paar Jugendlichen am Donaukanal gleich einen skandalösen „illegalen Rave“ herbeiphantasiert, wünscht sich die oe24-Journalistin Isabelle Daniel gleich ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum. Verbote stehen einer freien, demokratischen und liberalen Gesellschaft zwar diametral entgegen, aber man kann davon ausgehen, dass weder Sozialisten noch ÖVPler eine große Zuneigung zu freien Gesellschaften verspüren.

Polizei im Kampf gegen “Corona-Party”-Szene

Daher wundert es auch nicht, dass selbst die Wiener Polizei dazu aufruft, sofort den Notruf zu wählen – wohlgemerkt nicht bei Verbrechern, sondern bei Jugendlichen, die ihren Freitagabend gemeinsam mit Freunden am Donaukanal verbringen möchten.


Kein Wunder also, dass auch die politische Führung eine „Angst vor Lockdown-Partys“ hat. Man kann nicht oft genug betonen, dass das Verbrechen der jungen Leute am Donaukanal, aber auch in den Parks und Plätzen der Stadt kein anderes ist, als sich völlig friedlich mit ihren Freunden zu treffen. Hiergegen soll also die Polizei anrücken, die bei der orientalischen Partyszene und linksextremen Krawalldemos aber lieber im warmen Wachzimmer bleibt.

Verbote werden immer absurder

Davon abgesehen, dass schon vor Monaten aus Israel warnende Stimmen laut wurden, dass besonders Senioren, aber auch Kinder und Jugendliche durch das regelrechte Eingesperrt-sein massiven psychischen Problemen ausgesetzt sind ist die autoritär verordnete soziale Isolation schlichtweg widernatürlich. Umso radikaler versucht die Politik natürlich auch das Volk zuhause einzusperren. Während die deutsche Großstadt Düsseldorf ein irres Verweilverbot erlassen hat – man darf also nicht mehr stehenbleiben – droht die Stadt Innsbruck nun mit Platzverboten im öffentlichen Raum. Wohlgemerkt jener öffentliche Raum, der durch die Steuern der Bürger bezahlt wird, darf von diesen nun nicht mehr betreten werden.
Es ist daher durchaus erfreulich, dass Jugendliche aller Couleur sich vom frühlingshaften Wetter aus der Isolation locken lassen und endlich wieder ins Leben zurückkehren wollen – bei etwa zwei Millionen Österreichern zwischen 15 und 35 Jahren ist das ein begrüßenswertes Potenzial an Corona-Sündern.

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