Lockdown: Wird Österreich bald wieder im Stillstand sein?

Lockdown: Wird Österreich bald wieder im Stillstand sein?

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Viele munkeln über einen zweiten Lockdown. Fragt man die Bundesregierung so weist sie einen solchen jedoch von der Hand und kanzelt einen zweiten Lockdown als Verschwörungstheorie ab. Verschiedene gewöhnlich gut informierte Kreise haben uns inzwischen mitgeteilt, dass ein neuerlicher, nationaler Stillstand bereits fixe Sache wäre. Die Frage sei nur ab welchem Datum und unter welchem “Titel”.

Wie Wochenblick bereits letzte Woche berichtete, scheint ein zweiter Lockdown bereits Ende Oktober sehr wahrscheinlich. In der Zwischenzeit bestätigten uns verschiedene Insider, dass Vorkehrungen getroffen werden. Laut einer Presseaussendung von FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer werden “aus gut informierten Kreisen aus dem Umfeld der Kabinette” zunehmend Lockdown-Bestrebungen der Regierung bekannt. So könnte ein zweiter, nationaler Stillstand rechtzeitig vor dem Allerheiligen-Wochenende stattfinden.

Hammer und Tanz: erfordert Lockdown

Eigentlich hatte die Bundesregierung sich stets auf der “Hammer und Tanz” Strategie berufen. Dieser Idee nach, wird nach regelmäßigen Abständen, in denen sich eine kontrollierte Anzahl an Einwohnern mit dem Virus infiziert hat, ein Lockdown (= angeordneter Stillstand) durchgeführt. So sollte die schrittweise Immunisierung der Bevölkerung vonstatten gehen.
Von der “Hammer und Tanz”-Strategie war zwar nach Mai kaum noch etwas zu hören, doch revidiert hat sie die Regierung nie.

Lockdown ab 23. Oktober?

Beamtenkreise hätten die Information erhalten, wichtige Tätigkeiten des Amtsgeschehens rechtzeitig vor Allerheiligen abzuschließen. Als Termin werde dabei auch immer wieder der 23. Oktober genannt, was mit dem Beginn der Herbstferien zusammenfallen würde. Eine andere Quelle sprach sogar bereits vom 19. Oktober als Möglichkeit. Diskutiert werde auch, ob sich die Regierung nochmals zu einer Totalsperre unter dem Titel “Lockdown” hinreißen lässt. So wäre es denkbar, dass Teile des Landes via Corona-Ampel auf “Rot” gesetzt werden. Ausgangssperren und weitere Maßnahmen würden dann “nur” dort verhängt, ohne den totalen Lockdown auszurufen, der zu einer PR-Katastrophe für Sebastian Kurz werden könnte.

“Würde heimische Wirtschaft treffen”

Die FPÖ lehne einen neuerlichen Lockdown jedenfalls ab, stellt der Parteichef in seiner Presseaussendung klar. Für die Freiheitlichen sei ein neuerlicher, nationaler Stillstand nicht tragbar, “da dieser die notleidende heimische Wirtschaft mit besonderer Härte treffen würde”. 

Hofer sieht außerdem die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Österreicher durch die Corona-Politik der schwarz-grünen Regierung beschnitten. Dabei sei aber die “Freiheit unser höchstes Gut”, zitierte Norbert Hofer das freiheitliche Parteiprogramm.

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