Mangel und Preissteigerungen – wie der Staat die Teuerung nützt

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Inflation kommt bei Verbrauchern an: Rekordpreise bei Rohstoffen und Getreide

Mangel und Preissteigerungen – wie der Staat die Teuerung nützt

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Die Medien sind voll mit Berichten über Mangel an diversen Rohstoffen und Produkten, über Lieferengpässe und damit verbundene Preissteigerungen. So titelt die Tagesschau vom 22.10.2021 „Gefahr für Autohersteller Industrie befürchtet Aluminium-Engpass“ und sie führt weiter aus: Der deutschen Industrie geht das Magnesium aus: Vor allem die Autoindustrie ist bedroht, weil der Rohstoff für Aluminium-Legierungen benötigt wird. Experten warnen vor einem Produktions-Stopp.

EIn Beitrag von diegeldretter.at

Bis zu 75% Preissteigerungen bei Rohstoffen

Monatelang schien der Chipmangel für die deutsche Industrie das wesentliche Problem bei der Produktion zu sein. Vor allem die Autoindustrie klagte über ernste Lieferengpässe. Dieser Engpass ist noch nicht annähernd behoben, da droht schon der nächste Mangel die Hersteller zu lähmen. Die Tagesschau berichtet des Weiteren: Rekordpreise an den Metallbörsen – auch die steigenden Preise an den Rohstoffbörsen sind zunehmend ein Problem für die Unternehmen: Der Preis für eine Tonne Aluminium erreichte vor einigen Tagen das höchste Niveau seit 13 Jahren. Das Metall verteuerte sich in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 60 Prozent.

Auch der Magnesiumpreis ist hochgeschossen. Laut „Financial Times“, die den Preis-Informationsdienst Argus Media zitiert, mussten Unternehmen zuletzt eine Preissteigerung von rund 75 Prozent innerhalb eines Monats verkraften.

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Getreide so teuer wie nie zuvor

Agrarheute.com berichtet in seiner Ausgabe vom 8.11.2021: Getreidepreise – Ein Marktschock folgt dem nächsten – Wo führt das hin? Getreide kostet so viel wie noch nie zuvor. Und es wird immer knapper. Weltweit schrillen die Alarmglocken. In der vorigen Woche sind die Getreidepreise auf neue historische Rekorde gestiegen [Anm.: Aufgrund eines neuen Berichtes des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) hat der Preis für Weizen wieder nachgegeben. Die Preise für Mais, Soja und Raps konnten sich laut Agrarheute.com allerdings behaupten].

Invezz.com titelt in der Ausgabe vom 28.10.2021 „Holzpreise wieder im Aufwind – was ist zu erwarten?“. Die Holzpreise sind seit ihrem bisherigen Jahrestiefststand Anfang August um über 50 Prozent gestiegen, insbesondere bei Schnittholz – was Anlass zur Besorgnis gibt, dass der Rohstoff wieder so stark ansteigen könnte wie zu Beginn des aktuellen Jahres 2021.

Sind Mangel und Preissteigerungen nun wirklich die neue Normalität? Aus diesen Berichten ergibt sich in Summe zumindest der Schluss, dass sich die Inflation allmählich stark im Steigen befindet und beim Bürger ankommt – mit all den unangenehmen Auswirkungen, die die Inflation auch auf die Ersparnisse bewirkt.

Das Problem: Inflation nützt dem Staat

Auch wenn Staaten immer wieder bekunden, dass sie die Inflation niedrig halten möchten, so profitieren sie ganz wesentlich von der Teuerung. Wie das? Staaten finanzieren sich über das Finanzinstrument der Staatsanleihen, die von institutionellen Anlegern gekauft werden. Staatsanleihen sind Kredite an den Staat. Staaten erhalten Geld von Anlegern, diese erhalten im Gegenzug ein Wertpapier, regelmäßig Zinszahlungen und am Laufzeitende wird vom Staat der aufgenommene Betrag zurückgezahlt.

Anhand eines Beispiels wollen wir uns die Situation verdeutlichen, wie der Staat von einer erhöhten Inflation profitiert. Nehmen wir an, der Staat begibt eine Anleihe über 100 Millionen Euro, er nimmt also einen Kredit über diesen Betrag auf. Der Staat muss dafür Zinsen zahlen und die Anleihe wird in 20 Jahren vom Staat zurückgezahlt. Die jährliche Inflationsrate möge 5 % betragen.

Somit verliert die Kaufkraft des Geldes Jahr für Jahr 5 % an Wert. Nach 20 Jahren ist durch die jährliche Inflation die Kaufkraft von 100 auf 35,85 gesunken. Das heißt, der Staat zahlt in 20 Jahren nominell zwar 100 Millionen Euro zurück, diese sind jedoch kaufkraftmäßig nur mehr 35,85 % wert. Und damit profitiert der Staat von einer hohen Inflation!

Sehen Sie dazu auch unseren Beitrag und Video „Die Schulden Österreichs – Wie bin ich davon betroffen?“.

Das Entscheidende aber ist: Am Ende zahlen die Bürger die Rechnung. Für sie verteuern sich Lebensmittel, Wohn-, Heiz-, Benzinkosten und vieles mehr. Und viele Sparanlagen erwirtschaften weniger Erträge als die Preissteigerung ausmacht, es tritt ein dauerhafter Vermögensverlust ein – es sei denn, Sie besitzen eine wirksame Finanzanlage.

Die Lösung: Gold und Silber für die Krisenvorsorge

Wirklich sinnvoll, auch abseits von Krisenzeiten, ist eine Veranlagung in renditestarke physische Sachwerte. Zum eigenen Schutz sollte sich jeder kurz- und langfristig vor den weltweiten Finanzrisiken aktiv absichern und auch für mögliche schwerwiegende Krisenzeiten finanziell vorsorgen. Als Lösung bieten sich physische Sachwerte an. Sie verfügen über einen eingebauten Inflationsschutz und können somit den Kaufkraftverlust wettmachen.

Doch nicht jeder Sachwert ist im Krisenfall sofort in flüssige Mittel umwandelbar. Und in Krisen herrscht neben einem Mangel an verschiedenen Gütern auch immer ein Mangel an liquiden finanziellen Mitteln. Aus diesem Grund sollte als effektive Krisenvorsorge zusätzlich bedacht werden, über kleinteilige, jederzeit liquidierbare Vermögenswerte zu verfügen.

Die Edelmetalle Gold und Silber leisten hier die entsprechenden Dienste. In einem strategisch gut ausgerichteten Portfolio sind Gold und Silber in einem ausgewogenen Verhältnis von kleinen, mittleren und großen Einheiten enthalten. Im absoluten Notfall und in einer schwierigen Versorgungslage sind sie schnell liquidierbar und können als weltweit anerkannte Ersatzwährung die nötige Bezahlung sicherstellen.

Kontaktieren Sie die Geldretter zur Erstellung Ihres strategischen Portfolios, das auch in Krisenzeiten Sicherheit bietet! Die Geldretter sind ausgebildete Experten auf dem Gebiet des Rücklagen- und Vermögensschutzes, sie stehen Ihnen für Beratung und bei der Beschaffung von passenden Anlageprodukten gerne zur Verfügung.

Dieser Beitrag ist auf diegeldretter.at erschienen.

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