Migranten randalierten auf deutschem Containerschiff

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Trotz Corona: Illegale Migranten dürfen nach Italien

Migranten randalierten auf deutschem Containerschiff

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Das deutsche Containerschiff “Marina” soll am vergangenen Sonntag auf Anforderung Maltas 79 Migranten aus dem Mittelmeer aufgenommen haben und lag dann tagelang vor der italienischen Insel Lampedusa. Dort wartete es laut der Reederei Klingenberg auf die Zuweisung eines Hafens.

Thies Klingenberg, der Inhaber der Reederei, berichtete von ersten Aggressionsausbrüchen seitens der Migranten schon am Mittwochnachmittag, woraufhin sich die Besatzung des Schiffs verschanzt habe. Auch von Messerstechereien wurde berichtet. Die Wasser- und Lebensmittelvorräte an Bord verknappten sich. Klingenberg klagte an: “Wenn es nicht bald eine Lösung gibt, dann werden Menschen an Bord sterben.”
Sprecher des Innenministeriums in Rom gaben zunächst an, Italien sei in dieser Sache nicht zuständig.

Migranten am Porto Empedocle von Bord gegangen

Dann soll jedoch bestätigt worden sein, dass das Schiff nun doch nach Sizilien darf. Die italienische Presse teilte mittlerweile mit, dass 78 (statt 79) Migranten am italienischen Hafen Porto Empedocle von Bord gegangen seien. Das Schiff “MARINA” segelt demzufolge aber nicht unter deutscher Flagge, sondern unter Flagge von Antigua & Barbuda (MMSI: 304461000). Mittlerweile ist das Schiff auf dem Weg nach Malta.

“Keine Versorgung von Migranten in den Häfen möglich”

Aufgrund der Corona-Krise haben sowohl Italien als auch Malta ihre Häfen als “nicht sicher” deklariert und angegeben, dass Menschen, die auf dem Mittelmeer von Schiffen aufgenommen werden, dort nicht versorgt werden könnten. Nichtsdestotrotz erreichen weiterhin Migranten die Küsten und Häfen. So sei nach Angaben der Behörden das Aufnahmelager in Lampedusa voll.

Alan Kurdi darf Hafen nicht verlassen

Derweil wurde das “Seenotrettungsschiff” Alan Kurdi von der italienischen Küstenwache im Hafen von Palermo festgesetzt. Laut der Organisation Sea-Eye seien technische und betriebliche Mängel bei einer Hafenstaatskontrolle am Schiff festgestellt worden. Dabei hätten die Kontrolleure allerdings “keine Glühbirne in der Fassung” gelassen, weswegen Sea-Eye-Sprecher Gordon Isler in Frage stellte, ob es den Behörden wirklich um die Sicherheit der Migranten gehe, die von dem Schiff aus dem Mittelmeer aufgegabelt werden sollen. AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel bezeichnete die Tätigkeit der Alan Kurdi bereits im Juli 2019 als “Wassertaxi spielen”: Sie mahnte im Zusammenhang mit Schreckensmeldungen über drohende Eskalationen an Bord, dass Europa sich nicht von Nichtregierungsorganisationen erpressen lassen dürfe.

Isler schätzte die Behebung der Beanstandungen als “technisch lösbar” ein, gab jedoch an, dass so zumindest im Mai kein neuer Einsatz des Schiffs möglich sei.

Auch Aita Mari sitzt fest

Mit derselben Begründung wurde auch das spanische Rettungsschiff “Aita Mari” in Italien festgesetzt. Bei einer behördlichen Überprüfung des Schiffs seien “technische und normative Irregularitäten” sowie Verstöße gegen Umweltauflagen festgestellt worden.

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