Mogelpackung „Totimpfstoff“: Novavax bisher ein Ladenhüter – mRNA-Spritzen jetzt auch

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Kein Interesse mehr an Pandemie

Mogelpackung „Totimpfstoff“: Novavax bisher ein Ladenhüter – mRNA-Spritzen jetzt auch

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Seit dem Wochenende ist in Österreich der Corona-Impfstoff Novavax verfügbar. Die Begeisterung für das neue Spritzmittel hält sich in Österreich jedoch in Grenzen. Ohnehin sank trotz Impfpflicht die Zahl der Erststiche in den letzten Wochen kontinuierlich ab und erreichten einen neuen Tiefpunkt. Und auch in Deutschland entwickelt sich der Impfstoff zusehends zum Ladenhüter.

Obwohl es sich um keinen klassischen Totimpfstoff handelt, wurde die Corona-Impfung Novavax als solcher bezeichnet. Ebenso ist es auch bei dem Covid-Impfstoff von Valneva. Ein solcher Etikettenschwindel wird auch in Mücksteins Gesundheitsministerium praktiziert (Wochenblick berichtete hier und hier), gilt es doch, Bürger, die sich mit den mRNA-Spritzen nicht anfreunden wollten, auch zum Stich zu motivieren. Seit Sonntag war es daher bereits in Oberösterreich möglich, sich mit Novavax behandeln zu lassen.

Landesweit gab es zwar bisher rund 5.600 Vormerkungen von Menschen, für eine Spritze, doch nicht für den Sonntag in Oberösterreich. Daher herrschte auch in den Impfstraßen in Linz gähnende Leere, auch wenn es nicht einmal einen Termin gebraucht hätte. Und das, obwohl die Medien schon Tage zuvor trommelten, dass dieser angebliche “Totimpfstoff” nun auch in Österreich verfügbar sei. Auch Anfang der Woche blieb der Andrang aus, lediglich achtmal wurde mit Novavax geimpft – geliefert wurden 1 Million Dosen, bestellt 3,1 Millionen.

Auch in Wien kein Ansturm

Seit Dienstag kann auch in der Bundeshauptstadt eine Impfung mit Novavax erfolgen. Hatten sich zunächst 8.096 Menschen für eine solche vorangemeldet, waren es dann vorerst nur 1.133 tatsächlich vereinbarte Impftermine. Und wie der ORF berichtete, waren am Dienstag Vormittag 15 Personen zu einer Impfung im Austria Center Vienna, ab Mittag herrschte jedoch gähnende Leere. Wie auch sonst. Denn in der vergangenen Woche wurden in Österreich insgesamt nur 3.500 Erstimpfungen verabreicht, also etwa 500 am Tag.

Das ist ein absoluter Tiefstwert – und das trotz der von der türkis-grünen Regierung mit Hilfe der SPÖ und der Neos durchgedrückten “Impfpflicht”. Von Novavax hatte man sich eine Zunahme der Erstimpfungen erwartet, war doch die Hoffnung, damit jene anzusprechen, die sich nicht mit mRNA- oder Vektor-Impfungen anfreunden können. Doch nun scheint das Problem mit Novavax eher das Ablaufdatum statt der Verfügbarkeit zu sein.

Desinteresse in Deutschland

Auch beim deutschen Nachbarn machen die bisher Spritzfreien ebenfalls um Novavax einen großen Bogen. Wie Medien berichteten, gab es in Deutschland bisher 5.736 Erstimpfungen mit dem neuen Impfstoff. Auch die Hausärzten vermelden aus ihren Praxen eine Impf-Flaute. Für den Vorsitzenden des Deutschen Hausärzteverbands Ulrich Weigeldt ist es daher fraglich, dass der Impfstoff zu einer “signifikanten Steigerung der Impfquote führt”. Zudem dürfte auch die Berichterstattung zu dem Desinteresse beitragen. Sind doch die gewohnte Panikmache und Impfpropaganda etwas aus dem Tritt gekommen. Statt täglichen Inzidenzen, Todesfallmeldungen und Angstmeldungen vor der nächsten Variante, scheint zumindest die Pandemie medial vorerst medial beendet. Ukraine und Russland beherrschen die Schlagzeilen.

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