Mut-Lehrer geht wieder in die Offensive: Selbstanzeige!

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"Keine Angst mich zu stellen"

Mut-Lehrer geht wieder in die Offensive: Selbstanzeige!

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Wochenblick berichtete bereits mehrfach über den Vorarlberger Mut-Lehrer. Er weigerte sich, seine Schüler zu Masken oder Tests zu zwingen. Daraufhin wurde er fristlos entlassen. Begründung: „beharrliche Verletzung sowohl gesetzlicher als auch vertraglicher Verpflichtungen“. Eine Anzeige seitens der Bildungsdirektion Vorarlberg blieb allerdings aus. Auf Facebook veröffentlichte er deswegen nun eine Selbstanzeige! Löst er damit womöglich eine Welle des Widerstands aus?

Erst vor kurzem berichtete Wochenblick darüber, dass der furchtlose Ex-Lehrer eines Polytechnikums in Dornbirn, Klemens Rangger, seine Ehrung für Zivilcourage durch das Innenministerium zurücklegte. Per Brief bat er gleichzeitig auch um die Vernichtung der zugehörigen Urkunde. Da die Bildungsdirektion dem mutigen Mann Pflichtverletzung zwar vorwarf, jedoch offenbar keine Anzeige gegen ihn eingebracht hatte, machte er das nun kurzerhand selbst. In einem Schreiben an die Polizeiinspektion Altach zeigte er sich nun selbst an. „Da ich bis heute keine Strafanzeige erhalten habe, gehe ich davon aus, dass die Bildungsdirektion ihrer Pflicht diesbezüglich nicht nachgekommen ist. Somit erstatte ich eine Selbstanzeige und erwarte, dass von den zuständigen Behörden ein Verfahren eingeleitet wird“, schließt seine Selbstanzeige vom 15. Mai.

 

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Anderen den Rücken stärken

Im Schreiben an die Polizeiinspektion hält Rangger fest, dass ihm seitens der Bildungsdirektion Vorarlberg mit „disziplinären Maßnahmen sowie verwaltungsstrafrechtlichen und strafrechtlichen Konsequenzen gedroht“ wurde. Auch, dass er sich der Umsetzung der Zwangsmaßnahmen deswegen widersetzte, weil er das Tragen der Maske für gesundheitsschädlich hält und die Tests nicht zertifiziert seien, gibt er an. Die Konsequenz, die er selbst an den Tag legt, fordert er nun auch von den Behörden ein. Der Ausgang dieses „Falles“ könnte allerdings Wellen schlagen. Was passiert, wenn sich herausstellen sollte, dass die Schulbehörde im Unrecht und die fristlose Entlassung nicht berechtigt war? Das könnte ein regelrechtes Beben nach sich ziehen. So bekämen durch den Präzedenzfall auch andere Pädagogen den Rücken gestärkt. Möglicherweise würden sie sich dann ebenfalls trauen sich zu widersetzen. War es diese Überlegung, die die Bildungsdirektion von einer Anzeige absehen ließ? Was auch immer die Behörde dazu bewogen hat, diesen Schritt nicht zu setzen, Rangger ist abermals von sich aus aktiv geworden und erwirkt mit seiner Selbstanzeige womöglich eine juristische Klärung dieser Fragen.

Rückgrat und Zivilcourage

Aufgrund seiner Krankengeschichte – er hatte bereits vor Corona einen Herzinfarkt erlitten – wird es wohl schwierig sein, dem couragierten Mann einen Strick daraus zu drehen, dass er selbst keine Maske im Unterricht getragen hat. Inwieweit man ihn dafür belangen kann, andere Menschen – in diesem Fall Kinder – nicht zum Maskentragen oder zu Selbsttests zu zwingen, ist wohl ebenfalls sehr fraglich. Seine Haltung gegenüber den seitens der türkis-grünen Regierung verhängten Zwangsmaßnahmen an Kindern kann man diesem Interview mit Wochenblick-Chefredakteurin Elsa Mittmannsgruber entnehmen. Klemens Rangger ist ein beherzter und mutiger Aktivist, der für Zwänge nicht viel übrig zu haben scheint. Sein bereits bewiesenes Rückgrat und seine ebenfalls schon zertifizierte Zivilcourage dürften wohl Triebfeder hinter seinem konsequenten Handeln sein.

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