Nach Todesfällen: 1.000 Wiener sagten Corona-Impftermin ab

Angst vor Folgen

Nach Todesfällen: 1.000 Wiener sagten Corona-Impftermin ab

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Wir erinnern uns noch um die Debatten über die Vorreihungen einiger österreichischer Bürgermeister bei den Corona-Impfungen. Nachdem die Todesfälle, die in Folge solcher Impfungen eintraten, ganz Österreich erschüttern, sinkt auch die Impfbereitschaft. So verzichteten in Wien rund 1.000 “Impflinge” kurzfristig auf ihren Termin. Der vorherige “Impf-Neid” wird zunehmend zur “Impf-Furcht”.

Vergangene Woche erschienen 1.000 Wiener nicht zur Corona-Impfung. Und das, nachdem sie bereits einen Termin vereinbart hatten. Manche stornierten den Termin, andere erschienen einfach nicht, berichtet der ORF.

Deswegen erteilten Wiener Impfungen eine Absage

Nach dem schrecklichen Tod einer 49-jährigen Krankenschwester in Zwettl, die zuvor den AstraZeneca erhalten hatte, entschieden sich viele besorgte Menschen im letzten Moment gegen die Impfung. Zu gefährlich erschien ihnen das Risiko, selber schlimme Komplikationen (eine Grazer Krankenschwester erlitt eine Lungenembolie) bis hin zum Tod zu erfahren. Insgesamt verzichteten 1.000 Personen auf ihren zuvor vereinbarten Impftermin.

Jetzt werden die Behinderten geimpft

Die Stadt Wien impft jetzt vorwiegend beeinträchtigte Personen in Behinderteneinrichtungen sowie deren Pfleger. Dafür wurden in 30 Behinderteneinrichtungen Impfstraßen eingerichtet.
In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wird diese Woche pro Standort 130 bis 800 behinderten Personen der Impfstoff von Moderna verabreicht.

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