Nachtests negativ: Sechs falsch-positive CoV-Fälle beim Fußballmeister?

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Unerwartete Wendung

Nachtests negativ: Sechs falsch-positive CoV-Fälle beim Fußballmeister?

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Für Verwunderung im Profisport sorgen derzeit die Nachrichten rund um den heimischen Fußballmeister Red Bull Salzburg. Dort wurden nämlich mehrere Spieler innerhalb kürzester Zeit zuerst negativ, dann positiv, dann wieder negativ getestet. 

Die Hiobsbotschaft über sechs angebliche Corona-Fälle traf noch während des wichtigen Schlagerspiels am Sonntag gegen Rapid Wien (1:1) ein. Weil die positiven Tests direkt vor der Länderspielpause eintrafen, hieß es daraufhin, dass der Ligakrösus keine Spieler für jedwede Nationalmannschaften abstellen könne. Betroffen wären neben drei heimischen Teamspielern auch diverse Nationalelf-Akteure anderer Länder gewesen.

Trotz gleichem Labor widersprüchliche Ergebnisse

Nur kurz darauf dann aber die milde Entwarnung: Denn schon am nächsten Tag waren alle Spieler – darunter auch die vermeintlich positiven – laut dem ORF plötzlich Corona-negativ. Dies ist besonders daher erstaunlich, da die Auswertung offenbar beim selben Salzburger Labor stattfand. Nun kündigte der amtierende Fußballmeister an, sich um schnelle Aufklärung zu den widersprüchlichen Resultaten bemühen zu wollen.

Zudem möchte man erwirken, dass man die Nationalspieler wider Erwarten doch abstellen kann. In einem Fall ist dies bereits geschehen, Dominik Szoboszlai reiste zum ungarischen Team, das noch das wichtige Playoff-Spiel in der EM-Qualifikation gegen Island bestreiten muss.

Neben den Salzburger Spielern wartet man aber auch beim jüngsten Gegner Rapid auf ein Update – denn das Reiseverbot beträfe auch einen Akteur des Rekordmeisters. Übrigens: auch bei den Tests vor dem Spitzenspiel am Wochenende waren alle Tests negativ gewesen…

Wiederholte Fälle falsch-positiver Profisportler

Es ist nicht das erste Mal, dass Fußball-Profis ein vermutlich falsch-positives Testergebnis erhielten. In Deutschland betraf dies Ende Oktober sogar Klubs aus allen drei höchsten Ligen, einschließlich mutmaßlich eines Spielers von Meister Bayern München, der innerhalb einer Woche einmal positiv und zweimal negativ getestet wurde.

Teilweise kam es zu Spielverschiebungen, der Zweitligist 1.FC Heidenheim plante sogar rechtliche Schritte gegen ein zuständiges Labor. Daraufhin kamen öffentliche Zweifel an der Zuverlässigkeit der PCR-Tests auf.

Dass solche Fälle gerade im Spitzensport leichter auffallen liegt auf der Hand – die Sportler müssen sich nämlich einem besonders rigiden Test-Regime unterwerfen. Schon im August sorgte die Nachricht aus der US-Profiliga NFL (American Football) für Aufsehen, dass dort dutzende falsch-positive Testresultate aufgetreten waren.

Experten zweifeln zunehmend an PCR-Tests

Auch immer mehr Forscher und Experten – Wochenblick berichtete über solche Einschätzungen eines Chemie-Nobelpreisträgesr und eines Mediziners – äußern laute Zweifel an der Exaktheit der umstrittenen Testmethode. Ein deutscher Rechtsanwalt führte zuletzt zudem aus, dass er die PCR-Tests für diagnostisch untauglich halte und strebt daher derzeit eine Sammelklage an.

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