Neue Belege: Autor des Corona-Strategiepapiers ist China-Propagandist

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Österreichischer Mao-Anhänger in Berlin als Corona-Experte eingesetzt

Neue Belege: Autor des Corona-Strategiepapiers ist China-Propagandist

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Im Frühjahr 2020, während des ersten Lockdowns, gelangte das berüchtigte „Corona-Strategiepapier” der Bundesregierung an die Öffentlichkeit, mit dem ein damaliger Spitzenbeamter aus Horst Seehofers (CSU) Innenministerium eine Art internes Drehbuch zur Panikverhetzung der Deutschen aufgelegt hatte, um sie für Grundrechtseinschränkungen gefügig zu machen. Bereits vor über einem Jahr wurde bekannt, dass es sich bei dem Autor, dem österreichischen Germanisten Otto Kölbl, um einen glühenden Maoisten und Anhänger des kommunistischen Regimes in China handelte (Wochenblick berichtete). Nun sind neue Erkenntnisse ans Licht gekommen, die zeigen, dass Kölbl als chinesischer Propagandist im Westen Corona-Angst schürte.

Gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Maximilian Mayer hatte Kölbl im März 2020 ein Papier mit dem Titel „Von Wuhan lernen – es gibt keine Alternative zur Eindämmung von Covid-19″ veröffentlicht. Darin empfahlen beide einen äußerst autoritären Ansatz zur Eindämmung der Pandemie, wobei sie sich auf China als leuchtendes Vorbild beriefen. Daraufhin wurde der ganz und gar fachfremde Kölbl tatsächlich als Corona-Experte ins damals von Horst Seehofer (CSU) geführte Innenministerium berufen. Dieses setzte sich sogar bei der Universität Lausanne, an der Kölbl als Doktorand und Teilzeit-Mitarbeiter tätig ist, nachdrücklich dafür ein, dass Kölbl die Mailadresse der Universität weiter verwenden dürfe. Dort zweifelte man sogar zunächst an der Echtheit der Nachricht aus dem deutschen Ministerium und bat um eine Bestätigung.  

In dem von Kölbl mit verfassten Strategiepapier wurde dann gefordert: „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden.” Diese Angst-Strategie lag und liegt der deutschen Corona-Politik bis heute zugrunde, wenn auch etwa Karl Lauterbach sicher nicht auf Kölbls China-Rezepte angewiesen wäre, um seinem eigenen apokalyptischen Unsinn zu verbreiten.

Agent Pekings

Dass Kölbl, zu dem auch ehemaliger Sprachlehrer an der North-Western Polytechnical University im zentralchinesischen Xi’an, nicht nur einer der zahlreichen linken Mao-Bewunderer ist und man bei einem über Fünfzigjährigen auch nicht mehr von jugendlicher Verirrung sprechen kann, hielt sich schon länger der Verdacht, dass es sich bei dem Österreicher um einen chinesischen Agenten handelt.

Geld von der KP genommen

Anfang des Monats bestätigte Kölbl selbst dann auch tatsächlich, von der chinesische KP bezahlt worden zu sein. Für die Tätigkeit im Bundesministerium sei angeblich jedoch kein Geld geflossen, beteuert er. Er habe lediglich „immer wieder mal kleinere Aufträge angenommen, wo es darum ging, die Sicht der chinesischen Regierung einem westlichen Publikum zu erklären.“ Gegenüber der Kommunistischen Partei sei er allerdings zur Geheimhaltung verpflichtet. Offenbar jedoch nicht gegenüber der von ihr kontrollierten Zeitung Global Times, der er diese Woche ein ausführliches Interview gab. Selbiges beginnt dann auch mit einer Hymne auf die chinesische Corona-Politik: „Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Art und Weise, wie China die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking geleitet hat. Mitten in der Omicron-Variantenwelle führte ein massives Sportereignis, das Teams aus der ganzen Welt anzog, zu keinen nennenswerten lokalen Übertragungen. Die Infektionsrate wurde extrem niedrig gehalten. Dies weist den Weg in die Zukunft der Bekämpfung zukünftiger Epidemien.“ Hingegen verharre der Wissenstand des Westens zur Pandemiebekämpfung „auf dem Stand von 1918, als die Spanische Grippe die Behörden zwang, verschiedene Maßnahmen zu improvisieren.“

Kölbl: Westliche Gesellschaften sind nicht kompromissbereit

Westlichen Medien wirft er vor, „Chinas dynamische Null-COVID-Strategie als eine Art „autoritären Wahnsinn“ darstellen.“ Dies entspreche allerdings deren Tendenz, China als Bedrohung oder sogar als „böse“ wahrzunehmen. Zudem stellt Kölbl die haltlose These auf, das Corona-Virus habe sich bereits vor Dezember 2019 außerhalb Chinas verbreitet: „Viel mehr Forschung ist nötig, nicht nur in Europa, sondern auch in allen anderen Regionen der Welt, in denen sich das Virus ausgebreitet haben könnte, bevor es Ende Dezember 2019 in Wuhan identifiziert wurde.“

Dem chinesischen Regime empfiehlt er, diese Forschung zu finanzieren und in „Kommunikation, öffentlichen Diskurs und die Funktionsweise der akademischen Gemeinschaft und der Medien“, mit einem Wort: in Propaganda, zu investieren. Aus Kölbls Sicht ist das Problem westlicher Gesellschaften, „dass ein großer Teil der Bevölkerung nicht kompromissbereit in Sachen absoluter Freiheit sei, um zu helfen ein Virus einzudämmen, das ihrer Ansicht nach nur Ältere und andere Risikogruppen betrifft.“ 

Wer allein die Bilder aus Schanghai sieht, wo die von Kölbl favorisierten Methoden seit Ende März angewandt werden und den nach wie vor anhaltenden totalitären Lockdown-Irrsinn in China verfolgt, der kann nur hoffen, dass die westlichen Gesellschaften dieses Problem noch möglichst lange haben.

Wochenblick berichtete über den Lockdown-Terror in China:

Dass eine solche Figur wie Kölbl überhaupt in maßgeblicher Funktion eines deutschen Ministerium wirken und dort chinesische Panikpropaganda in Regierungshandeln überführen helfen durfte, ist einer der zahllosen Skandale, die im Zuge einer ausstehenden Aufarbeitung des Weltverbrechens Corona-Pandemie aufzuklären sein werden.

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