Neue Verordnung: Ende der Massentest-Orgie – Ausnahmen für kostenlose Tests

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Ausnahmen für kostenlose Tests

Neue Verordnung: Ende der Massentest-Orgie – Ausnahmen für kostenlose Tests

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Ab Anfang April soll sich das Test-Regime in Österreich ändern. Zukünftig sollen den Bürgern noch 5 PCR-Tests und 5 Antigen-Tests pro Monat kostenlos zur Verfügung stehen. Allerdings gibt es auch weiterhin Bereiche, wo kostenlose Tests möglich sind.

Der grüne Neo-Gesundheitsminister Johannes Rauch begründet die Änderung der Test-Strategie damit, dass es am sinnvollsten sei, wenn die Tests dort eingesetzt würden, wo sie gebraucht werden. Dass schon im Dezember 2020 ein Regierungsexperte dem Nutzen der Massentests eine Abfuhr erteilte und auch die WHO bereits im Sommer 2021 in ihren Leitlinien zur Covid-19-Teststrategie von Massentests für Personen ohne Symptome abriet, scheint nun also, verspätet aber doch auch bei der österreichischen Regierung angekommen zu sein. Diese Realisation kommt aber wie üblich mit Mehrkosten für die Bürger: Ab 1. April stehen den Österreichern nur mehr kostenlos 5 PCR-Tests und 5 Antigen-Tests zur Verfügung.

Ausnahmen für kostenlose Tests

Allerdings gibt es auch weiterhin Ausnahmen. So können symptomatische Personen weiterhin kostenlose PCR-Tests durchführen lassen. Und dabei kommt es – entgegen früheren Ankündigungen – auch nicht auf den Impfstatus an. Denn ursprünglich hatte man in Erwägung gezogen Ungeimpfte weiter zu schikanieren und die Tests nur für Geimpfte kostenlos zu machen. Auch in vulnerablen Bereichen, wie Krankenhäusern, Pflegeheimen aber auch in Kindergärten wird weiterhin kostenlos getestet. Wer also in einer derartigen Einrichtung arbeitet kann weiterhin das kostenlose Testangebot in Anspruch nehmen. Das gilt auch für Personen, die als Besucher ein Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtung o.ä. betreten wollen.

Mehr Bürokratie und Verwaltungsaufwand

Inwieweit die neue Regelung praktikabel ist, muss sich erst zeigen. Denn sie ist wieder einmal mit mehr bürokratischem Aufwand verbunden. Neben der Hotline 1450 sollen die kostenlosen Tests auch über die Bundesländer abgewickelt werden, denen letztendlich auch die Kontrolle über die Ausnahmen zufällt. Dazu soll es eine Liste der Ausnahmen geben, auf die eingetragen wird, ob man etwa als Mitarbeiter, Besucher oder Patient in ein Spital geht. “Das wird für alle natürlich ein bisschen mühsam werden, wenn man Hundert Kreuzerl machen muss”, so der Wiener Gesundheits-Stadtrat Hacker, der in den letzten Wochen mit den bundesweit schärfsten Maßnahmen auffiel. Der Bund will das angeblich großzügig handhaben, es müsse nur “glaubhaft” gemacht werden, dass Ausnahmegrunde für weitere kostenlose Tests vorliegen.

Weniger Tests, Labormitarbeitern drohte Entlassung

Nachdem die Regierung laut Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) unvorstellbare 5,2 Milliarden Euro in die Massentestungen gepumpt hat, kündigten die dafür verantwortlichen Labore wie Lifebrain in Wien oder Novogenia, das für Gurgeltests in NÖ, OÖ und Salzburg zuständig war, bereits an, Mitarbeiter zu entlassen. Allein bei Lifebrain wurden 1.200 Mitarbeiter vorsorglich beim AMS gemeldet. Doch die Corona-Goldgräberstimmung ist offenbar noch nicht vorüber.

Trotz Ende der massenweisen Gratistests verzichtet man vorerst auf Kündigungen und will den Sommer durchtauchen, denn ab Herbst rechnet man wieder mit einem verstärkten Testaufkommen. Dazwischen gab es auch Meldungen, dass man sich auf die Untersuchungen von Gendefekten und die Früherkennung von Krankheiten spezialisieren wolle. Bei den zahllosen Impfnebenwirkungen sicher auch ein einträgliches Geschäft.

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