Nordkoreas Corona-Rezept: Das ist Kim Jong Uns “Liebestrank”

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Salzwasser und heilender Beifuß

Nordkoreas Corona-Rezept: Das ist Kim Jong Uns “Liebestrank”

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  • Nordkorea im Impfdesaster
  • Erste Corona-Fälle im Mai
  • Ausrufung des „maximalen Notstands“
  • Staatsmedien bezweifeln Impfstoff-Wirkung
  • Zu wenig Covid-19-Impfstoff für Militär
  • Soldaten sollen Salzwasser-Gurgeln
  • Mit Beifuß (Artemisia)-Rauch desinfizieren
  • Unmut im Militär
  • Nur Geimpfte dürfen aus Kasernen
  • Impfstoff wird zur Polit-Kampagne
  • Kim Jong Un verschenkt „Trank der Liebe“
  • TV-Impf-Events für Soldaten
  • Ähnlich wie in Österreich

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Nordkorea empfahl Soldaten, einer Corona-Infektion mit Salzwasser-Gurgeln und Beifuß-Rauch-Desinfektion vorzubeugen. Auch Wochenblick berichtete über die Wirkung des Artemisinin – des heilenden Beifuß gegen Corona. Die aus China bestellten Impfstoffe für das Militär sind knapp. Das Corona-Virus wurde erstmals im Mai in der “Demokratischen Volksrepublik” festgestellt und alsbald der „maximale Notstand“ ausgerufen. Der Impfstoff wurde zum Politikum: Als „Unsterblicher Trank der Liebe“ und „Geschenk“ von Regime-Chef Kim Jong Un, wird er den Soldaten, begleitet von TV-Spektakeln – verabreicht. Staatsmedien bezweifelten davor Sicherheit und Wirkung der Impfstoffe.

Unmut im Militär

Es gebe Beschwerden innerhalb des Militärs, wie die Behörde die Impfstoff-Verteilung umsetze, berichtete eine anonyme Quelle gegenüber Radio Free Asia. Sie habe einen nationalen Notstand ausgerufen, landesweite Sperrmaßnahmen ergriffen, aber es versäumt, genügend COVID-19-Impfstoffe zu beschaffen, heißt es. Laut anonymen Quellen teilen die Militärbehörden gezielt die Covid-19-Impfstoffe zu. Nur gestochene Offiziere und Soldaten dürfen außerhalb der Kasernen tätig sein, heißt es weiter. Zu den priorisierten Gruppen, die den „Trank der Liebe“ erhalten, gehören u.a. Soldaten der Militär-Polizeistaffel, die Razzien gegen andere Soldaten durchführen, das Kommunikationsbataillon, die Divisions-Ärzte und die Versorgungsbataillone. In der nördlichen Hamgyong-Provinz werde nur die Küstenwache, Militärpolizei und die Belegschaft von Militärspitälern geimpft, berichtete ein Bewohner, ebenfalls anonym. 

Zweifel an Impfstoffen 

Nordkorea hat immer behauptet, es gebe kein Corona-Virus im Land. Im Oktober hat das Land ein Angebot der globalen Impfstoff-Initiative „COVAX“ für drei Millionen Dosen Sinovax-Impfstoffe abgelehnt. Nordkoreanische Staatsmedien haben wiederholt die Wirksamkeit und Sicherheit der Covid-19-Impfungen in Frage gestellt. Hinterfragt wurde auch die Sinnhaftigkeit von neuen Impfstoffen für neue Virus-Varianten.

Gesundes Misstrauen – Im Vorfeld lehnte Nordkorea geschenkte Impfstoffe der UNO ab:

3,9 Millionen „Fieberfälle“

Am 12. Mai  d.J. gab die Regierung erstmals den Ausbruch des Virus bekannt, rief einen „maximalen Notstand“ aus und erklärte, das Virus habe sich im April bei einer großen Militärparade ausgebreitet. Obwohl Nordkorea Corona-Infektionsfälle nicht verfolgt, weil es nicht genügend Test-Ausrüstung hat, veröffentlichen Staatsmedien täglich die Zahl der „Fieberfälle“. Per Anfang Juni d. J. waren das rund 3,9 Millionen, auch über 70 Todesfälle wurden – seit Ausbruch des Corona-Virus im Mai – berichtet.

Im  Mai organisierte die Regierung einen „Impf-Event“ für Soldaten, die an einem priorisierten Bauprojekt in Pyongyang arbeiteten. Der Impfstoff wurde zur Polit-Kampagne.

Aus China weiß man, dass Beifuß auch gegen Impf-Nebenwirkungen und “Long Covid” helfen soll:

Impf-TV-Events wie in Österreich

Das Event wurde gefilmt. Man sieht Ärzte in Schutzkleidung und weinende Soldaten, die Kim Jong Uns „Unsterblichen Liebestrank“ bekommen. Das Ganze wurde wie ein nationales, politisches Event aufgezogen. Über Lautsprecher hieß es: Der große Führer hat sich entschlossen, Covid-19-Impfstoffe inmitten dieser schweren Zeiten zu importieren. Immer wieder wurde betont, dass dies ein Geschenk von Kim Jong Un für das Volk sei. Unwillkürlich denkt man dabei auch an die Propagandasendungen im Österreichischen Staatsfunk, mit vollen Impfstraßen, überglücklichen „Impflingen“ und stolzen Bundeskanzlern und Ministern bei ihrer im ORF inszenierten Stich-Sitzung. 

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