Österreichs Corona-Regime schockt Japanerin: „Ich erkenne das Land nicht mehr, das ich einst so liebte“

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Österreichs Corona-Regime schockt Japanerin: „Ich erkenne das Land nicht mehr, das ich einst so liebte“

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Die japanische Ikebana-Meisterin, Junko-en, lebt und arbeitet seit den 80er-Jahren in Wien. Sie war begeistert von der Kultur und den Menschen des Landes, sie fühlte sich hier sicher und wohl. Mit kritischen Augen erlebte sie bereits den Globalisierungs-Wandel in der Stadt. Der wahre Albtraum begann mit Corona. Sie ist entsetzt, was da passiert. „Ihr“ Österreich erkennt sie nicht mehr.

Wien damals… ?
Wien war damals nicht so globalisiert wie heute, Österreichs einzigartige Geschichte und Kultur waren deutlicher sichtbar. Ich war stolz, hier wunderbare kreative Freunde zu finden, die meinen großen Respekt haben. Das heutige Wien hat sich sehr verändert und ich frage mich oft, wo bin ich eigentlich?

… warum?
Heute ist alles anders. Wien ist ein Paradies für Graffiti-Künstler. Überall sieht man ihre „Kunstwerke“ auf den Fassaden, Straßenbahnen, Sitzbänken, Türen – auf jeder Fläche. Dieser Anblick ist für mich schmerzlich. Während Corona hat das zugenommen. Ich bin verwundert, dass den Leuten und der Politik das egal ist.

Ist es noch „Ihre“ Stadt?
Ich bin immer noch sehr gerne hier. Und ich bin auch Gast. Ich möchte niemanden stören. Aus Liebe zu diesem Land und seiner Kultur. Aber „mein Wien“ ist plötzlich weg. Das Straßenbild… Viele Bettler, Obdachlose auf den Bänken, auf der Ringstraße, schlafen sie in den Haltestellen. Gibt es für diese Menschen keine Hilfe, keine Unterkunft? Auf den Gehsteigen liegen Räder und Scooter oder flitzen durch die Gegend. Der Fußgänger wird eingeschränkt. Normale Menschen haben keinen Platz mehr.

Die Zwangsmaßnahmen wären in Japan undenkbar

Und jetzt – die Pandemie…
Anfangs war ich unsicher, was das bedeutet, wie gefährlich es ist, Medien berichteten von Horrorszenarien. Ich glaube an Eigenverantwortung und Selbstschutz. Mein Motto ist „mein Lebensmittel ist mein Medikament“, für meine Gesundheit bin ich selbst verantwortlich. Ich habe nie Medikamente gebraucht und bin zum Glück immer noch gesund. Ich vertraue auf mein Immunsystem, denn Gesundheit ist mein Kapital.

Wie erleben Sie den Corona-Alltag?
Die aktuellen Zwangsmaßnahmen wären in Japan undenkbar. Bei uns gibt es Empfehlungen, an die sich die meisten Menschen halten. Es gab keine Lockdowns wie hier, Geschäfte oder Restaurants blieben offen. Man konnte ins Kino gehen, ins Konzert, ins Theater, zum Friseur. Man sperrt Menschen ohne Impfung nicht aus. Es gibt keine Massentests. Wer Symptome hat, geht zum Arzt, der dann entscheidet, ob man einen Test machen soll – nicht der Staat. Es gibt auch keine Maskenpflicht, bei uns ist das sowieso Tradition – Hausfrauen tragen Masken zum Schutz vor Staub. Sie schützen uns auch vor Allergien (Pollen) oder wenn wir eine Erkältung haben.

Gibt es in Japan Impfpropaganda?
Unsere Regierung empfiehlt die Impfung, aber es gibt keinen Druck und keinen Zwang. Es gibt keine andauernde Impfpropaganda wie hier. Die Regierung stellt klar: Niemand darf zur Impfung gezwungen werden, niemand darf am Arbeitsplatz diskriminiert werden, wenn er keine Impfung hat. So steht es auch in unserer Verfassung. Es wäre undenkbar, die Mobilität einzuschränken – wenn man keine Impfung hat.

Eigenverantwortung statt staatlicher Zwang

Die Impfpflicht – ein Schock?
Anfangs verstand ich gar nicht, was das bedeutet. Dann geriet ich in einen großen Konflikt. Denn ich lehne aus Überzeugung Zwang, Strafe und Diskriminierung ab. Denn das ist ja nicht das Ende, eine dritte und vierte und… Impfung. Man muss das selbst entscheiden können. Denn die Pflicht ist de facto Zwang. Menschen, die keine Impfung haben, „gefährden“ plötzlich andere, werden kriminalisiert, als rücksichtslos und unsolidarisch bezeichnet. Als wäre man ein „Sünder“?

…und die Medienberichte?
Ich war fassungslos über die brutale Sprache. „… ihr werdet das teuer bezahlen“, „ungemütliche Weihnachten“ usw.
Sind Geldstrafen für Ungeimpfte gut? Das ist für mich inakzeptabel und widerspricht total meiner Überzeugung. Es geht hier um Eigenverantwortung.

Verstehen Sie die Proteste der Menschen?
Natürlich. Es gibt viele Menschen, die frei entscheiden wollen. Die gesund sind. Die auf ihr Immunsystem vertrauen. Das hat nichts mit einer Partei oder politischen Einstellung zu tun. Eine Impfpflicht ist ein Eingriff in die körperliche Integrität. Mein Motto war immer: „Ich bin mein eigener Arzt“, so habe ich immer gelebt und es ist mir gut damit gegangen.

“Was hier passiert, hätte ich nie für möglich gehalten”

Menschen hatten Angst, die Polizei holt sie zur Impfung…
Medien haben das angesprochen. Was sollen Japaner, die hier sind und keine Impfung haben und wollen, tun? Sie können nach Japan zurückfahren, weil sie dort frei sind. Ich habe auch von einem Ausreiseverbot aus der EU für nicht geimpfte Menschen gehört. Das wäre ein Horror. In so einem Fall müsste man die Botschaft um Rat und Hilfe ersuchen. Denn es geht um den Schutz der Bürger.

Sind Sie noch gerne in Österreich?
Es ist meine zweite Heimat. Ich habe mir hier ein Leben aufgebaut, zahle Steuern, Krankenversicherung. Ich bin erschüttert, dass man Menschen – auch aus anderen Ländern derart drangsaliert. Zum ersten Mal fühle ich mich hier unsicher, unruhig, angespannt. Was hier passiert, hätte ich nie für möglich gehalten. Ein Bundeskanzler, der den Menschen droht, Minister, die das Leben der Bürger einschränken, ihnen Angst machen. Ich frage mich mit großer Sorge, wohin das noch führen wird.

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