Pfizer kauft Valneva-Aktien: Prompt kommt Zulassung durch die EMA

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Nachdem Valneva-Zulassung schon auf der Kippe stand:

Pfizer kauft Valneva-Aktien: Prompt kommt Zulassung durch die EMA

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Es gibt schon eigenartige “Zufälle”: die Zulassung des Valneva-Impfstoffes in der EU stockte und stand zuletzt überhaupt auf der Kippe. Dann kaufte sich Pfizer beim österreichisch-französischen Konzern um über 90 Millionen Euro ein und schon ist auch die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) geschafft. Das hat Pfizer wahrlich gut vorhergesehen – oder wusste man dort schon, dass der vermeintliche Totimpfstoff zugelassen wird? Hat man womöglich gar mit „Überzeugungsarbeit“ nachgeholfen?

Medizin von Pharmaindustrie beherrscht

Die schnödere Möglichkeit ist natürlich, dass Pfizer-Lobbyisten „mit vielen guten Argumenten“ Druck auf die EMA gemacht haben und die Zulassung so zustande kam. Zur Erinnerung: Pfizer hat allein im Jahr 2020 über 31 Millionen Euro an Institutionen und Personen des österreichischen Gesundheitssystems vergeben – an überzeugenden „Argumenten“ mangelt es also nicht.

Und dass die Pharmagiganten wie Pfizer die Zulassungsbehörden schon seit Jahren korrumpiert haben, ist keine Spekulation, sondern wurde unlängst in einem Artikel im renommierten British Medical Journal moniert. Die gesamte Medizin werde von der Pharmaindustrie beherrscht, attestierte man (Wochenblick berichtete).

Ob Lobbying oder „Insider-Information“ – also, ob Pfizer über die kommende Zulassung Bescheid wusste – kann man natürlich in diesem Fall nicht feststellen, aber dass da zumindest etwas komisch riecht an diesem Deal und der gleich darauf folgenden Zulassung, kann wohl kaum jemand bestreiten.

Valneva-Impfstoff war kurz vor dem Aus

Eigentlich hätte die Valneva-Spritze, vor der übrigens Dr. Wolfgang Wodarg eindringlich warnte (Wochenblick berichtete), schon im April zugelassen werden sollen (Wochenblick berichtete). Doch dann hatte Valneva die Zukunft seines „Totimpfstoffs“ in Frage gestellt, da die Europäische Kommission in den Raum gestellt hatte, den Kaufvertrag wegen Verzögerungen im Zulassungsprozess möglicherweise zu kündigen.

Doch dann kam Pfizer…

Diesen Montag kam dann die Nachricht, dass Pfizer sich um 90,5 Millionen Euro 8,1 Prozent der Valneva-Aktien einverleibt hat – und wie aus heiterem Himmel erfolgte nun die Zulassung.

…und gleich darauf die Zulassung

Der zuständige Ausschuss der EMA empfahl den Impfstoff von Valneva jetzt zur Verwendung als Erstimpfung bei Erwachsenen bis zum Alter von 50 Jahren. Die Zustimmung der Europäischen Kommission gilt als Formsache. Dabei erfüllte die Zulassungsstudie eigentlich nicht annähernd die Standards, die von neuartigen Medikamenten normalerweise verlangt werden.

Totimpfstoff ist Gentherapie

Die Mär, Valneva produziere einen “klassischen” Impfstoff, hat mit der Realität wenig zu tun. Denn für das Präparat werden sogenannte CpG-Nucleinsäuren als Wirkverstärker verwendet. Das sind genetische Informationen, die in Form von Nanopartikeln in die Zellen eindringen. Speziell in Immunzellen werden sie eingebracht. Es wird also genetische Information verabreicht, der angebliche “Totimpfstoff” ist und bleibt eine Gentherapie. In Dr. Wodargs Worten: „Hier werden wir gentechnisch verändert.“

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