Sachsen: Ministerin verstößt gegen eigene Maskenpflicht

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Politiker und ihre Corona-Regeln

Sachsen: Ministerin verstößt gegen eigene Maskenpflicht

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Immer wieder wird betont, wie wichtig die Einhaltung der Corona-Maßnahmen sei. Viele Politiker nehmen es mit der Einhaltung ihrer Regeln aber selbst nicht ganz so genau. Auch die sächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) verstieß nach wenigen Tagen gegen ihre eigene Maskenpflicht.

Bei den ganzen Verordnungen und Änderungen der aktuellen Corona-Maßnahmen kann man schon einmal recht schnell den Überblick verlieren. Während der Normalbürger sich in dem Regel-Dschungel kaum noch auskennt und sich Beschimpfungen als Gefährder oder Corona-Leugner gefallen lassen muss, gibt es andere, für die gewissen Regeln scheinbar nicht gelten. Interessanterweise sind dies diejenigen, die die Regeln erst verabschieden und eigentlich mit Vorbildwirkung vorangehen sollten – unsere Politiker.

Ministerin hält sich nicht an Regeln

So zeigte jetzt auch die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) was sie von ihren eigenen Corona-Regeln hält – offenbar nichts. Und diese Regeln in Sachsen haben es in sich: 15-Kilometer-Regeln, harte Kontaktbeschränkungen, Ausgangsverbote und neuerdings, seit Montag, auch eine Maskenpflicht im Auto, wenn Personen aus unterschiedlichen Haushalten im Kfz sitzen. Grund dafür ist, so hieß es von Seiten der SPD-Ministerin, dass etwa Handwerker oft gemeinsam unterwegs sind und kein Masken tragen. Und da sei das Infektionsrisiko einfach zu hoch.

Bei Frau Ministerin ist das Risiko offenbar geringer, denn sie war am Mittwoch im Dienstwagen mit Chauffeur und ohne Maske unterwegs. Gegenüber der „Bild“ erklärte sie, dass sie in die Arbeit vertieft gewesen sei, aber selbstverständlich hinter der Corona-Schutzverordnung stehe. Auch das Bußgeld – in Sachsen 100 Euro – werden sie selbstverständlich zahlen. Bei einem Ministergehalt von 14.702.50 Euro im Monat durchaus leistbar.

Österreichs Politiker als Corona-Sünder

Aber gerade sie nehmen es mit den Regeln nicht so genau. Ob das Bad in der Menge von Bundeskanzler Sebastian Kurz im Kleinwalsertal, ÖVP-Partys in der Parlamentskantine, das Hoppala von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit der Sperrstunde, grüne Brunch-Orgien ohne Social-Distancing, die Corona-Party einer grünen Gemeinderätin in Linz oder gar die laissez-faire „Masken-trage-Politik“ des – immer um die Würde des Hohen Hauses bemühten – ÖVP-Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka, so wirklich halten sich die wenigsten daran. Aber Konsequenzen gibt es nur für die Bürger.

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