Schiefe Optik: Mann von Kanzler-Büroleiterin produziert neuerdings Schutzmasken

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Nach Kritik in Bayern, jetzt auch in Österreich

Schiefe Optik: Mann von Kanzler-Büroleiterin produziert neuerdings Schutzmasken

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Es ist zur Zeit ein heiß diskutierter Skandal in Bayern. Ministerpräsident Söder tobt und dementiert. Die Firma seiner Frau hat einen Teil der Produktion auf “Face Shields” umgestellt, während er selbst an der Schutzmaskenpflicht festhält. In Österreich ist der Ehemann der Büroleiterin von Kanzler Kurz groß ins Geschäft mit den Schutzmasken eingestiegen.

Nach dem Skandal in Bayern wurde nun auch auch in Österreich ein Naheverhältnis bekannt. Lisa Maria Wieser ist seit vielen Jahren Assistentin und Büroleiterin des heutigen Bundeskanzlers Sebastian Kurz. Ihr Ehemann Luca Matteo Wieser lenkt gemeinsam mit seinem Bruder die Geschicke der Firma Palmers. Das Traditionsunternehmen hat gerade gemeinsam mit der Firma Lenzing die “Hygiene Austria” gegründet, die monatlich 25 Millionen Schutzmasken herstellen will – auch für Aufträge der öffentlichen Hand.

Auch Aufträge der öffentlichen Hand

Dass Österreich beziehungsweise Europa in Hinkunft nicht mehr auf Schutzmaterialien aus Asien angewiesen ist, kann man durchaus als positive Entwicklung werten. Der große Bedarf an diesen Masken ist aktuell aber ohne Frage durch die Regierung künstlich erzeugt worden. Zudem rühmt man sich bei dem Unternehmen, auch Aufträge aus dem öffentlichen Bereich erhalten zu haben. Und da darf man sich als gelernter Österreicher dann doch die Frage stellen, ob diese Verbindung völlig ohne vorherige Befangenheit zu sehen ist.

Für alle Beteiligten gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Wir erheben diesbezüglich auch keine Vorwürfe sondern halten lediglich die öffentlich bekannten Fakten fest.

 

Links:

Fulminanter Produktionsstart bei Hygiene Austria

Hygiene Austria produziert Kindermasken für Schule und Ferienbetreuung

Banges Warten auf 96 Millionen Masken

Vorarlberger Krankenhausgesellschaft bestellt 200.000 Masken

 

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