Selektives Virus: Tote und Infizierte nur bei konservativen Demos

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Selektives Virus: Tote und Infizierte nur bei konservativen Demos

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Mit einem besonderen “Gustostück” der Meinungsmache haben wir es just in der Woche, als in den USA die Präsidentenwahl stattfindet, zu tun. Denn eine US-Studie will jetzt belegen, dass “Hunderte” Menschen am Corona-Virus starben, nachdem sie in eine Wahlkampf-Veranstaltung von Donald Trump besuchten. 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Das muss schon ein besonders ausgefuchster Bösmensch sein, dieser orange Mann im weißen Haus. Da verhaut er die ganze Pandemie, sein halbes Land kugelt am Killervirus darnieder und dann führt er auch noch Superspreader-Events ein, die einer Pestkolonie gleichen. Welcher normal denkende und fühlende Menschen könnte ein solches Monster noch weitere vier Jahre ins Amt wählen? Nein, das ist nicht meine Deutung, sondern nur jene, auf welche der Mainstream mit solch unseriösen Erhebungen hinaus will.

Elite-Uni liefert Studie ohne wirklichen Mehrwert

Denn der Teufel bei der Studie, über welche hierzulande etwa das Portal “Futurezone” berichtete, steckt wie immer im Detail. Die Rede ist von etwa 700 Menschen, die an oder mit Corona starben, die an Trump-Kundgebungen teilnahmen. Angesichts des Umstandes, dass in den USA insgesamt etwa 300.000 Menschen mit dem Virus gestorben sein sollen, heißt dies prozentual: Sage und schreibe 0,5% davon waren auf einer Trump-Demo. Als reichte es nicht, dass man ihm ständig die Fehler eines Gesundheitssystems zuzuschreiben versucht, das bereits seit Jahrzehnten krankt…

Die Studie kommt übrigens nicht aus irgendeinem Hinterwald-College, sondern von der Elite-Uni Stanford. Immerhin erfüllt “Futurezone” seinen journalistischen Auftrag insofern, dass es teils herbe Kritik daran gibt. Ein Epidemiologe der Konkurrenz-Uni Harvard etwa moniert eine mögliche politische Motivation hinter der Publikation. Ein Trump-Sprecher wiederum verweist auf das verfassungsmäßige Versammlungsrecht und die Einhaltung der Schutzmaßnahmen, auf die man ständig hinweise.

Verkürzte Info zu “intelligentem” Virus

Nur: Viele Leute lesen gar nicht so weit, denn diese Info ist irgendwo in den letzten Absätzen versteckt. In einer schnelllebigen Zeit sieht manch ein Medienkonsument die Schlagzeile, denkt er weiß alles darüber und bringt die Info am Stammtisch ein. Damit verfestigt sich die Schlagseite der Berichterstattung über den US-Präsidenten massiv. Hauptsache, es passt ins Narrativ. Auffällig sind nämlich auch die Auslassungen.

Denn keine Kritik findet sich daran, dass seit dem Sommer zu beiden Seiten hunderttausende Menschen bei den “Black Lives Matter”-Protesten trafen. Rein statistisch ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich dort mehr als 700 Menschen mit schweren Symptomen infizierten. Aber es ist wohl ein intelligentes Virus, denn Lebensgefahr geht bekanntlich nie von der “guten Sache” aus.

Hierzulande war diese nämlich bekanntlich auch erst zurück, als die Maßnahmen-Demos aufkamen. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt… 

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