Wegen Falschbehauptungen: Top-Virologe fordert Approbationsentzug für Karl Lauterbach

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Experten widersprechen Gesundheitsminister

Wegen Falschbehauptungen: Top-Virologe fordert Approbationsentzug für Karl Lauterbach

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Nicht zum ersten Mal, diesmal aber in besonders drastischer Weise, hat der Virologe Klaus Stöhr die Inkompetenz und permanente Panikmache von Karl Lauterbach kritisiert. In der „Bild“-TV-Talkshow „Die richtigen Fragen“ holte Stöhr, der auch dem Corona-Expertenrat der Bundesregierung angehört, am Sonntag zu einem regelrechten Rundumschlag gegen den Gesundheitsminister aus.

Mit Blick auf Lauterbachs 2021 über Twitter verbreitete Falschbehauptung, die Corona-Impfungen seien „nebenwirkungsfrei“, sagte Stöhr: „Ein Arzt, der so etwas sagt, sollte keine Approbation haben.“ Es gebe bei jedem Medikament und jedem Impfstoff Nebenwirkungen.

Kaskaden von Falschbehauptungen

Auch Lauterbachs neueste Ankündigung, die Regierung plane, von Oktober bis Ostern die Maskenpflicht wiedereinzuführen, setze, so Stöhr, „ein völlig falsches Signal.“ Man kompromittiere „eine gute Maßnahme – Masken helfen ja auch – indem man schon wieder Feuer, Feuer ruft.“ Im Herbst höre dann niemand mehr darauf. In Bussen und Bahne sei es unnötig, Masken zu tragen. Irgendwann werde sich ohnehin jeder infizieren, da es unmöglich sei, „sich vor dem Virus zu verstecken.“ Wer diese unvermeidlichen Infektionen nach hinten verschiebe, verschiebe auch das Ende der Epidemie in den Herbst.

Auch deshalb hätte laut Stöhr deutlich kommuniziert werden müssen, dass die Impfungen daran nichts ändern würden. Unter anderem habe die Politik die Bürger nicht darauf vorbereitet, „dass die Impfung nicht jede Infektion verhindert und auch sogar Todesfälle nicht alle verhindern kann.“ Auch die Durchführung der Impfungen sei falsch gelaufen: „Wenn man ein ganzes Land impft“, müssten, so Stöhr, auch infrastrukturelle Kapazitäten für die Opfer von Nebenwirkungen zur Verfügung stehen. Auch dies habe Lauterbach versäumt. Stöhrs vernichtendes Fazit zu Lauterbachs Verhalten lautet: „Die Engländer sagen Loose Cannon über jemand, der im Prinzip nicht zu steuern ist. Für jemand, der als Bundesminister, egal wo er sitzt, kommuniziert, würde ich mehr Bodenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Strategie, langfristiges Denken erhoffen und auch eine bessere Vorbereitung.“

Lügen auf „KarlText“

Bei Stöhrs Kritik handelt es sich um die bislang umfassendste Abrechnung mit Lauterbach aus einem Gremium der Bundesregierung heraus. Es ist auch die verzweifelte Kritik eines wirklichen Fachmanns, der seit zwei Jahren beobachten muss, wie ein Scharlatan sich an der Gesundheit von Millionen Menschen vergeht. Lauterbach treibt jedoch weiter sein Unwesen: Nachdem er die Impfungen im letzten August für nebenwirkungsfrei erklärt hatte und gegen jede Evidenz an dieser Lüge festhielt, ließ er nun in seiner eigenen Sendung „KarlText“ (!) auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums verlauten: „Es gibt sehr schwere Nebenwirkungen.“ Dies könnten etwa tödliche Thrombosen im Gehirn sein.

Nebenwirkungen weiter verharmlost

Jedoch beharrt er kontrafaktisch weiterhin darauf, dass die Folgen einer Corona-Erkrankung „immer noch schlimmer” seien als die Nebenwirkungen der Impfung. Prof. Bernhard Schieffer, der eine Spezialambulanz für Impfopfer in Marburg leitet, sagte zu Lauterbachs diesbezüglichen, nur noch dummdreist zu nennenden Auslassungen: „Leider decken sich ihre Äußerungen zu Schweregrad von Post-Vac, der geringer als Long-Covid sein soll, nicht mit unseren klinischen Erfahrungen. Ich würde empfehlen, solche Äußerungen zurückhaltend zu tätigen, da Betroffene jedweder Erkrankungsentität vor den Kopf gestoßen werden.“

Maskenpflicht für immer?

Allerdings wird auch das nichts ändern, solange der „verrückte Professor” nicht endlich aus seinem Amt vertrieben wird. Erst am Freitag schwafelte er abermals von angeblich drohenden schweren Erkrankungen, einer Corona-Übersterblichkeit bei Über-60-Jährigen und der Long-Covid-Gefahr. Es müsse auch „zur Normalität gehören“, in Innenräumen freiwillig Maske zu tragen, wobei die Daten derzeit jedoch keine Maskenpflicht rechtfertigen würden. als ob er sich jemals um Daten geschert hätte. Zudem forderte „Panik-Karl“ erneut eine Viertimpfung, wobei er auch betonte, diese bereits empfangen zu haben. Um die angeblichen im Herbst drohenden Gefahren zu bannen, drohte er zudem sieben Maßnahmen an, unter anderem eine Impfkampagne mit drei unterschiedlichen Impfstoffen, eine bessere Nutzung wirksamer Arzneimittel, die bislang vernachlässigt worden seien (womit er abermals sein Scheitern dokumentiert), einen besseren Schutz vulnerabler Gruppen und eine Modifizierung des zum 23. September auslaufenden Infektionsschutzgesetzes.

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