Welser Geschäftsmann bangt um Grundrechte

Tritt offen gegen die Spaltung auf

Welser Geschäftsmann bangt um Grundrechte

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Das offensichtliche Auseinanderdividieren unserer Gesellschaft unter dem Vorwand der Gesundheitsvorsorge lockt immer mehr oberösterreichische Unternehmer aus ihren bisherigen Deckungen hervor, um sich nun mit offenem Visier gegen das Zwangsimpfungsvorhaben zu engagieren.

“Ich bin eigentlich kein Protestierer”, betont Cordelio Malavesi (62), der Inhaber der traditionsreichen Welser Buchhandlung Friedhuber. Doch beim Warnstreik der Impfgegner am 1. Dezember in Linz war auch er dabei. Es ging nicht mehr anders, betont Cordelio. Also hängte er Plakate in sein Schaufenster, wo den Betrachtern auch mitgeteilt wurde, zu welchem Zweck er in Linz unterwegs sei. “Nein zur Impfpflicht! – Nein zur Spaltung der Gesellschaft! – Nein zur Verletzung unserer Grundrechte!”, konnte man auf den Aushängen lesen, “mit denen ich mir sicher nicht nur Freunde gemacht habe”, wie der Buchhändler vermutet. Allein durch die bei ihm erhältliche Alternativ-Literatur zum Thema Corona habe er schon Kunden verloren, gibt er zu, andererseits aber auch wieder viele neue gewonnen.

Gesellschaft nicht weiter spalten

Denn es gebe auch viel Zustimmung für sein Engagement: “Endlich ein Geschäftsmann, der sich was traut”, sei ihm unlängst gesagt worden und mit seiner Überzeugung, dass die Impfpflicht verhindert werden müsse und die Gesellschaft nicht weiter gespalten werden dürfe, ist er schon längst nicht mehr allein. Ins selbe Horn stößt auch der Mühlviertler Unternehmer Christoph Kölbl, wie der Wochenblick schon in der Vorwoche ausführlich berichtete. Dass Kurz die politische Bühne verlassen habe, freut den Welser Buchhändler, ebenso wie der Abgang von Schallenberg, doch unter einem Kanzler Nehhammer werde alles noch schlimmer werden, ist Malavesi überzeugt. Möglicherweise sei es nur ein Gerücht, sagt er, doch er hätte gehört, dass Polizei und Bundesheer in Allentsteig bereits das Niederschlagen von Bürgeraufständen trainieren sollen. Wenn das wahr sein sollte, ließe dies sicher nichts Gutes erwarten.

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