Wenn’s den Mächtigen passt, ist Corona egal: 45.000 bei Stadionkonzert für die Ukraine

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Zweierlei Maß ist himmelschreien

Wenn’s den Mächtigen passt, ist Corona egal: 45.000 bei Stadionkonzert für die Ukraine

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Was tobte die Blase der Corona-Hysteriker nicht über die regierungskritischen MEGA-Demos in Wien! Ohne jeden Beleg bezeichnete man diese als “Superspreader-Events”. In Deutschland wurden Freiheits-Spaziergänge überhaupt unter Verweis auf die Corona-Regeln verboten. Was sich schon beim von Nehammer & Co. beworbenen Lichtermeer im Dezember zeigte, ist nun beim Ukraine-Thema erneut deutlich: Sobald Menschen sich für die “richtigen” Themen versammeln, ist der angeblich so wichtige “Gesundheitsschutz” plötzlich völlig egal und Corona scheint nicht mehr zu existieren. Wie beim “Licht ins Dunkel”-Auftritt der Regierung, die zeitgleich das Volk im Hausarrest hielt, ist die Optik mehr als schief…

Rekordzahlen plötzlich egal: Jubel über Großkonzert

Die aktuellen Corona-Rekordzahlen – die zu zwei Drittel auf sogenannte “Impfdurchbrüche” zurückgehen, lassen in der systemhörigen Twitter-Blase und bei Befürwortern des Zwangsregimes wieder die Rufe nach strengeren Maßnahmen laut werden. Der Lobby-Arbeit der Corona-Front leistete gestern auch der neue grüne Gesundheitsminister Johannes Rauch Folge. Er führte die Indoor-Maskenpflicht wieder ein. Nur einen Tag später feiern Systemmedien, Politiker und die einschlägige “Zivilgesellschaft” aber ein Benefiz-Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

Dort spielen seit 13 Uhr diverse Musiker unter dem Motto #WeStandWithUkraine auf. Auch der Staatsfunk ORF überträgt stundenlang und reagiert darauf mit einem Jubel-Artikel, der von “breiter Solidarität” spricht. So illustre Interpreten wie Bilderbuch, Seiler & Speer oder Wanda sollten die Menschen zum Kauf der 19,91-Euro-Tickets bewegen. Und die Bilder, die umhergehen, schauen aus wie in alten Zeiten: Die Menschen stehen eng zusammen, niemand trägt eine Maske. Für Menschen, die sich monatelang für ihren Einsatz für die Rückkehr einer solchen Normalität als “Seuchenfreunde” beschimpfen lassen mussten, wirkt es wie ein Hohn.

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Beim “richtigen Thema” ist alles eitel Wonne

Die Kritik daran hält sich in einschlägigen Kreisen, die sonst immer für schärfere Maßnahmen trommeln, in Grenzen. So etwa der stellvertretende Puls24-Chefredakteur, der auf Twitter von einem “Festival für die gute Sache” sprach. Der Schwester-Sender Puls4 strahlte erst vor wenigen Monaten eine lupenreine Hetz-Doku über die Maßnahmen-Demos aus, in der sogar linksextreme Antifa-Aktivisten über die Teilnehmer als “Experten” vom Stapel lassen durften.

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Auch Falter-Chefredakteur Florian Klenk, der sich erst vor Kurzem noch angeblich aus Angst vor “Maskenverweigerern” in Zugtoiletten eingesperrt haben soll, ist ganz aus dem Häuschen.

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Der Regionalpolitiker Marco Pogo, der mit seiner Band Turbobier selbst spielte, ärgerte sich noch direkt nach dem Erlass des vierten Lockdowns im November, dass Kontaktbeschränkungen seiner Ansicht zu spät kamen. Keine vier Monate später war die Vorfreude auf das “sehr leiwande” Konzert dann schon vor Tagen groß. Im Vorjahr sorgte er übrigens mit Impf-Aktionen bei seinen Konzerten für Kopfschütteln.

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Zumindest im Gespräch mit Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger war auch jede Form eines angeblich so wichtigen Abstandhaltens Fehlanzeige…

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Überhaupt scheint Fenninger mit den Musikern auf Tuchfühlung zu gehen.

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Offenbar sogar van der Bellen vor Ort

Auch so mancher einschlägiger Twitter-Nutzer, der noch im Jänner einen Musikwagen bei einer Maßnahmen-Demo als “Corona-Partybus” bezeichnete, lässt sich das “solidarische” Konzert nicht entgehen. Ob er sich die Person auch ins Stadioninnere wagen wird, oder den ganzen Abend als Zaungast mithört, ist unklar. Aber immerhin dokumentiert er, dass auch Bundespräsident Alexander van der Bellen einmal mehr mittendrin statt nur dabei sein will…

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Öffentliche Kritik bislang nur dünn gesät

Nur wenige Stimmen trauten sich, aus dem kollektiven Solidaritäts-Taumel auszuscheren und an die Inkonsequenz der Handelnden zu erinnern.

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Zweierlei Maß auch in Deutschland

Aber nicht nur in Österreich scheint man mit zweierlei Maß zu messen. In Berlin soll am morgigen Sonntag das Konzert “Sound of Peace” stattfinden. Unter den Befürwortern befindet sich auch der Grünen-Politiker Erik Marquardt. Er engagiert sich offenbar sogar für die Organisation des Konzerts. Zur Erinnerung: Erst im Jänner forderte er besonders scharfe Corona-Maßnahmen. Er empfahl damals auf Twitter: “Alles außer Einzelbüros und wirklich wichtige Läden zu, ÖPNV beschränken, Flughäfen weitgehend schließen, FFP2-Masken an alle ausgeben, Supermärkte härter regulieren und #Heimtests schnell vorantreiben.”

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