WHO spricht von Pandemie-Ende: Doch Nehammer will festhalten

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Wegen Omikron-Variante:

WHO spricht von Pandemie-Ende: Doch Nehammer will festhalten

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Aufgrund der sich rasch ausbreitenden und überwiegend sehr mild verlaufenden Omikron-Variante hält die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Ende der „Pandemie“ in Europa nach dieser Welle für möglich. „Es ist plausibel, dass die Region sich auf eine Endphase der Pandemie zubewegt“, erklärte Hans Kluge, WHO-Direktor für Europa, am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Zu versuchen jetzt die Ausbreitung des Virus einzuschränken sei nicht sinnvoll, so Kluge. Dass Lockdowns jetzt die falsche Antwort sind, erklärt auch die Entdeckerin der Omikron-Variante, Angelique Coetzee. Denn in ihrem Land, Südafrika, ist die Omikron-Welle schon wieder vorbei. Den Experten und der Wissenschaft zum Trotz sieht Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) kein Ende der “Pandemie”. Die Politik will den Ausnahmezustand um jeden Preis aufrechterhalten. Denn er gibt ihr Macht.

WHO-Europa-Chef: Ende der Pandemie – globale Immunität

Am Ende der Omikron-Welle werde es „für einige Wochen und Monate eine globale Immunität geben, entweder dank der Impfung oder weil die Menschen wegen einer Infektion Immunität haben“, schätzt Kluge die Lage für die kommenden Wochen ein. Jahreszeitliche Effekte – es wird wieder wärmer – kämen dann noch hinzu, ergänzte er. „Also stellen wir uns darauf ein, dass es eine Zeit der Ruhe geben wird, bevor Covid-19 zurückkommen könnte gegen Ende des Jahres, aber die Pandemie kommt nicht unbedingt zurück“, beruhigte Kluge. Damit widerspricht er direkt dem WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus, der erst kürzlich meinte: “Genau wie vorangegangene Varianten müssen Menschen wegen Omikron ins Spital, und es tötet Menschen.“ Offiziell wird auch das Risiko durch die Omikron-Variante von der WHO noch immer als “sehr hoch” eingestuft. Dass von offiziellen Stellen widersprüchliche Aussagen getätigt werden, daran hat man sich im Laufe der letzten beiden Jahre beinahe schon gewöhnt.

WHO-Kluge: Einschränkung der Virus-Ausbreitung nicht sinnvoll

Nach Kluges bzw. den Einschätzungen der WHO-Europa könnten sich bis März 60 Prozent der Menschen im europäischen Großraum mit der Omikron-Mutante angesteckt haben. Außerdem betont Kluge, dass die derzeit sinnvolle Strategie nicht die Einschränkung der Ausbreitung sei. Man müsse derzeit besonders anfällige Menschen – also Risikogruppen – im Auge haben. Die Situation müsse so stabilisiert werden, „dass das Gesundheitssystem nicht mehr überfordert ist wegen Covid-19 und die grundlegende Gesundheitsversorgung fortsetzen kann, die leider bei Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Routine-Impfungen unterbrochen wurde“. Also keine Lockdowns mehr, dafür aktiver Schutz der Risikogruppen.

Pandemie-Ende auch für Erfinder von “Flatten the Curve”

“Bald ist es vorbei. Wir trauen uns nur noch nicht, es zu merken”, titelte gestern ein Beitrag in “Die Welt”. Tomas Puyeo, der Mann der “Flatten the Curve” erfand, war einer der Lockdown-Fanatiker. Knapp zwei Jahre später, veröffentlichte er nun einen Text mit dem Titel: „Coronavirus: Game Over – Es ist Zeit, dass wir wieder anfangen zu leben“.

Die Omikron-Verkühlung: nur leichte Symptome, oft unbemerkt

Omikron ist hochansteckend, löst aber bisherigen Studien zufolge in der Regel Erkrankungen mit einem sehr milden Verlauf aus. Die am häufigsten festgestellten Symptome entsprechen einer leichten Erkältung: laufende Nase, Halskratzen, Kopfschmerzen, Husten. Alles in allem entwickelt sich die Corona-Pandemie zur Endemie, ähnlich der Grippe. So wie diese wird Corona dauerhaft zirkulieren und immer wieder in einer begrenzten Region oder in Teilen der Bevölkerung auftreten.

Omikron-Welle in Südafrika vorbei

In Südafrika scheint dieser Prozess bereits durchlaufen zu sein, wie die Entdeckerin der Omikron-Variante, Dr. Angelique Coetzee, kürzlich in einem Interview auf Servus.tv erklärte. Sie betont einmal mehr, dass der Krankheitsverlauf nach einer Omikron-Infektion in der Regel sehr mild verläuft. Von all ihren Patienten seien nur vier erneut zu ihr gekommen, weil sich die Symptome verschlimmert hatten. Sie warnte vor Wochen, dass man die Chance auf eine breite Immunität in der Bevölkerung nicht durch sinnlose Lockdowns verspielen solle (Wochenblick berichtete). Die Omikron-Welle in Südafrika ist fast vorbei. Sämtliche Maßnahmen, bis auf Abstand und Mund-Nasen-Schutz, wurden gelockert, die täglichen Fallzahlen sind stark und schnell im Sinken begriffen.

Omikron-Entdeckerin: Leichte Krankheit – Lockdowns nicht sinnvoll

Dr. Angelique Coetzee ist auch Präsidentin der südafrikanischen Ärztevereinigung und kann bei Maßnahmen wie Lockdowns nur den Kopf schütteln. „Sie sagen uns immer wieder, wie gefährlich das Virus ist; dass es keine leichte Krankheit ist; und dann bekommen es 99 Prozent der Bevölkerung mild“, deckt sie die Lügen der Corona-Regimes auf. „Es ist eine leichte Krankheit, einer Erkältung oder Grippe sehr ähnlich“, stellt die Ärztin klar. Von Seiten der Politik und auch mancher ihrer Kollegen werde Druck auf die Ärztin ausgeübt, weil sie sich weigere, es weiterhin als schwere Krankheit zu bezeichnen.

Gecko-Chefin: Für immer Maske und Genspritzen

Ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sebastian Kurz stellt der nicht gewählte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) kein baldiges Ende der Coronavirus-Pandemie in Aussicht: „Die Infektionszahlen sind hoch, aber die Situation in den Spitälern ist stabil.“ Es könne aber sein, dass viele Menschen gleichzeitig ausfallen. In der kritischen Infrastruktur könne sich das negativ auswirken – so z.B. im Gesundheitsbereich oder bei der Lebensmittelversorgung. Ausfallen würden diese Menschen allerdings nicht deshalb, weil sie so schwer krank sind. Nein, die unsinnige Quarantäne könnte einzig zu solchen Ausfällen führen. Gecko-“Impfkoordinatorin” Katharina Reich schockierte gestern mit der Aussage,dass Masken und “Impfungen” für immer ein Teil unseres Lebens sein sollen.

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