In Heidelberg leben derzeit 1.300 Asylanten im Ankunftszentrum in der Patrick-Henry-Siedlung. Viele von ihnen müssen sich nun einem Coronavirus-Test unterziehen, um einen möglichen Ausbruch zu verhindern. 

Am Freitag Nachmittag gab das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg bekannt, dass fünf neu angekommene Asylwerber im Heidelberger Ankunftszentrum auf das neuartige Covid-19-Virus positiv getestet wurden.

Asylwerber sollen auf Virus getestet werden

Es ist derzeit nicht bekannt, ob die infizierten Personen in Kontakt mit anderen Bewohnern des Ankunftszentrums standen. Der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl will alle Asylwerber, die nach Deutschland kommen, auf das Coronavirus testen lassen.

Erster Erkrankter war chinesischer Asylant

Den ersten bestätigten Corona-Fall im besagten Flüchtlingsheim gab es bereits am Mittwoch. Der 48-jährige chinesische Asylant befand sich seit 9. März im Asylzentrum. Bei seiner Ankunft habe man keine Anzeichen auf eine Erkrankung festgestellt, erst durch einen Test habe man davon erfahren. Der Asylant wird derzeit innerhalb des Flüchtlingsheims in einem Quarantänegebäude behandelt.

Österreichischer Grenzschutz als Absicherung

Um diesen Umständen auch in Österreich vorzubeugen fordert die Wochenblick-Leserschaft nun von der österreichischen Bundesregierung die Staatsgrenzen zu schließen! Der Migrationsdruck in Griechenland steigt von Stunde zu Stunde. Sollte die griechische Grenze aufbrechen, solle „als letztes Mittel“ die österreichische Grenze geschützt werden. Die Petition bittet daher die Regierung von Österreich:

„Bitte treffen Sie bereits jetzt alle nötigen Maßnahmen, damit die Sicherheit und Ordnung an der österreichischen Grenze gewährleistet werden kann und illegale, rechtswidrige Übertritte unterbunden werden.“