In Österreich sind heute laut Homepage des Gesundheitsministerium 40 Personen auf das Coronavirus (COVID-19) positiv getestet worden. Von Mittwoch auf Donnerstag ergibt das einen plötzlichen Anstieg von elf Fällen. Der jüngste Fall ist nun auch im westlichsten Bundesland Österreichs, in Vorarlberg, bekannt geworden. 

Mehr als 3.710 Tests wurden österreichweit durchgeführt. „Wir testen jeden einzelnen Verdachtsfall, aber auch mit Stichprobenanalysen in Form eines Screenings bei Grippeerkrankten zusätzlich auf Corona“, teilte das Gesundheitsministerium schon am Mittwoch mit.

Katastrophen-SMS von Innenministerium

Nach Bekanntgabe der neuen Fälle wurde vom BMI eine Katastrophen-SMS an die Bürger über „KATWARN“-SMS (Anmeldung hier) ausgeschickt. Das Ministerium informiert dabei über das gefährliche Virus.

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte bereits am Dienstag mit: „Weltweit sind 3,4 Prozent der COVID-19 Patienten gestorben. Im Vergleich sterben an einer saisonalen Grippe weniger als ein Prozent der Infizierten. Während viele Menschen weltweit Immunität gegen saisonale Grippestämme aufgebaut haben, ist COVID-19 ein neues Virus, gegen das niemand immun ist.

Erste Österreicher geheilt

Die ersten beiden österreichischen Coronavirus-Patienten sind wieder genesen und dürfen die Innsbrucker Universitätsklinik nach zehn Tagen verlassen. Günther Weiss, Leiter der Infektiologie an der Med Uni Innsbruck, sagte am Donnerstag im Ö1-Frühjournal: „Sie sind ganz normale Mitbürger, von denen keinerlei Bedrohung oder Gefahr für ihre Mitbürger ausgeht.“ Die 24-jährige Italienerin und ihr gleichaltriger Bekannter seien seit Tagen fieberfrei und wurden zwei Mal negativ auf das Coronavirus getestet. Sie könnten nun in ihre Jobs zurückkehren. „Das heißt, sie haben diese Infektion ausgeheilt und überstanden und sie sind auch nicht mehr ansteckend und infektiös“, so Weiss.