Cottbus Demo Demonstration Zukunft Heimat

In Deutschland häufen sich die Demonstrationen gegen Merkels heftig umstrittene Asyl-Politik: Am Samstag, den 24. Februar, soll in der ostdeutschen Stadt Cottbus erneut 14 Uhr auf dem Altmarkt eine Großdemonstration gegen Asyl-Kriminalität stattfinden.

Die Veranstalter und Teilnehmer fordern eine „längst überfällige Wende in der Asyl-Politik“. Dem Veranstalter, dem „Bündnis „Zukunft Heimat“, ist es bereits vor einigen Wochen gelungen, über 5.000 Bürger auf Oberkirchplatz in Cottbus zu versammeln.

Massen-Demo in Cottbus

Die Demonstranten, die erkennbar auch aus entfernteren Regionen Deutschlands und sogar vereinzelt aus dem deutschsprachigen Ausland kamen, protestierten gegen Merkels Politik der offenen Grenzen („Wochenblick“ berichtete).

„Können uns nicht sicher bewegen“

„Unsere Heimat hat sich verändert. Selbst in den entlegensten Regionen sind die als ‚Einzelfälle‘ verharmlosten Folgen der Grenzöffnung zur bitteren Realität geworden. Von einer Bereicherung spricht niemand mehr. Auf etlichen Straßen und Plätzen können wir uns nicht mehr so selbstverständlich und sicher bewegen, wie wir es seit jeher gewohnt waren, und wie es uns in unserer eigenen Heimat zusteht“, schreiben die Veranstalter auf ihrer Internetseite.

Asyl-Kriminalität explodiert

Die Stadt hat sich seit der Flüchtlingswelle 2015 immer mehr zu einem Brennpunkt entwickelt. In nur zwei Jahren haben sich laut Veranstalter, die von Einwanderern verübte Straftaten wie Bedrohung, Raub, Nötigung, und Körperverletzung verzehnfacht. Immer wieder käme es zu Angriffen polizeibekannter „Schutzsuchender“, bei denen Messer eingesetzt werden („Wochenblick“ berichtete).

Dieser Umstand sorgte bei der lokalen Bevölkerung für viel Unmut. Dieser gipfelte jetzt in den immer größer werdenden Demonstrationen in Cottbus, das nur rund 105 Kilometer Luftlinie von der deutschen Hauptstadt Berlin entfernt liegt.

Berlin: Extrem Linke blockieren Frauen-Demo

Doch nicht nur in Cottbus scheint es heftig zu brodeln, auch in Berlin sorgt die angespannte Sicherheitslage für Proteste bei den Bürgern. In der Hauptstadt versammelten sich am vergangenen Wochenende 500 Menschen bei einem sogenannten „Frauenmarsch“.

Dort demonstrierten vor allem Frauen, oft aus dem Umfeld der AfD-Partei, für die Einhaltung ihrer Rechte und gegen die fatale Flüchtlingspolitik der deutschen Bundesregierung. Der Demonstrationszug wurde jedoch von extrem linken Demonstranten massiv gestört, es kam zu zahlreichen Festnahmen. Die Veranstalter werfen der Berliner Stadtpolitik nun, die massive Blockade durch die Linksradikalen bewusst zugelassen zu haben.