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Einige Asylanten würden sehr gerne Lokführer werden, heißt es in Medienberichten.

Bei Zugreisen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg dürfte es zukünftig noch „bunter und vielfältiger“ werden. Laut aktuellen Medienberichten sollen Asylanten in einem wegweisenden Modellprojekt nun zu Lokführern ausgebildet werden. Pikant: Während der umstrittenen Maßnahme erhalten die Migranten bereits einen Lohn von 2.100 Euro brutto – deutlich mehr also als ein gewöhnlicher Azubi.

Da den Eisenbahnen zunehmend das Personal fehle, solle die Lücke verstärkt durch Migranten geschlossen werden. Das Modellprojekt in Baden-Württemberg könne nun Abhilfe schaffen, berichten Medien. Offiziell sollen die Asylanten dabei zu sogenannten Triebfahrzeugführern ausgebildet werden.

Überdurchschnittlicher Lohn für Asylanten

„Innerhalb von 15 Monaten sollen die Flüchtlinge qualifiziert werden, wobei sie während der Maßnahme schon einen Lohn von 2.100 Euro brutto erhalten, deutlich mehr als ein gewöhnlicher Azubi“, heißt es in einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ).

Christian Rauch, Leiter der Regionaldirektion Baden-Württemberg der deutschen Bundesagentur für Arbeit, lobt das Projekt. „Das Projekt könnte zum Modell zur Qualifizierung von Geflüchteten werden“, zeigt sich Rauch überzeugt. Das Modellprojekt soll durch sogenannte „Integrations-Trainer“ und „berufsspezifische Sprachkurse“ unterstützt werden. Ob die Kosten zumindest teilweise vom Steuerzahler übernommen werden müssen, ist noch nicht bekannt.

winfried herrmann
Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat das Modellprojekt angestoßen.

Von Grünen-Minister angeregt

Laut Verkehrsministerium könnten die Maßnahmen bereits im Sommer 2019 beginnen. Das Konzept soll laut „FAZ“ in drei Modellregionen erprobt werden: In der Zollernalb-Region, im Raum Karlsruhe/Mannheim sowie in der baden-württembergischen Landeshaptstadt Stuttgart. Je Region sollen zunächst 15 Lokführer qualifiziert werden.

„Neben den vielen Aktivitäten zur Personalgewinnung, bei denen das Land die Eisenbahnunternehmen unterstützt, ist die Qualifizierung geeigneter Flüchtlinge ein weiterer Baustein, um den Personalmangel im Regionalverkehr zu mindern“, betont Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Er soll das stark umstrittene Projekt angestoßen haben.

„Wie in einem Schlachthof“: Deutsche Islamisten loben Axt-Afghanen

Experten warnen

Experten für Infrastruktur und Sicherheit zeigen sich indes besorgt. Erst im November wurde laut Medienberichten bekannt, dass der „Islamische Staat“ einen folgenschweren Anschlag auf einen ICE-Zug geplant haben könnte. 2016 zuckte ein afghanischer Asylant in einem Zug in Würzburg völlig aus, verletzte mehrere Menschen teilweise lebensgefährlich („Wochenblick“ berichtete)! In Oberösterreich ließen Asylanten erst vor wenigen Wochen einen Zug beinahe entgleisen.

Die Sicherheits-Insider sehen in der Ausbildung von Asylanten zu Lokführern ein nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko. Da nachweislich seit 2015 zahlreiche unbekannte Personen ohne gültige Dokumente ungehindert nach Deutschland einreisen konnten, hätten sich auch behördlich nicht erfasste Islamisten einen Asyl-Status verschafft. Die Möglichkeit, das radikalisierte Asylwerber sich per Lokführer-Ausbildung gezielt Zugang zu Personenzügen verschaffen, könne so nicht dezidiert ausgeschlossen werden.