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Wäre es nicht so traurig, müsste man lachen. Eine britische Hausgemeinschaft sollte jetzt ihr Planschbecken entfernen, weil das nächtliche Einbrecher und ungebetene Gäste gefährde, ja sie sogar ertrinken könnten. Später hieß es, man müsse „lediglich“ jeden Abend das Wasser ablassen!

Auslöser für die „Sorge“ der Hausverwalter war ein aufgebrochenes Tor, durch das jeder auf das Wohnareal kommen konnte. Statt das umgehend zu reparieren, startete die Hausverwaltung den „Poolkrieg“, musste aber wegen zorniger Proteste einlenken: Das Becken kann jetzt bleiben, wenn rundherum ein absperrbarer Zaun errichtet wird!

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Mieter werden schikaniert

Wie viele andere Hausgemeinschaften, kauften auch Maria Young und Nachbarn in der Albatross Straße in Strood, im Landkreis Kent, gemeinsam einen Pool um 70 Euro für den Gemeinschaftsgarten. Er ist rundherum abgeschlossen ist. 60 Kubikmeter Wasser braucht es zur Beckenfüllung, die etwa drei Stunden dauert.

Weil laut Medienberichten durch das kaputte Tor jeder das Areal betreten konnte, verlangte die Betreibergesellschaft „mhs Homes“ von der Hausgemeinschaft, das Becken abzubauen. Man sei besorgt, umherziehende Einbrecher aus der Umgebung und Kinder in der Nacht könnten ins Wasser fallen und sogar ertrinken. Schließlich habe man die Verantwortung für die Sicherheit Aller. Später hieß es, das Becken müsse nur jeden Abend ausgelassen werden – obwohl in der Region Wassermangel wegen des heißen Sommers herrscht.

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Protest: Nicht mit uns!

Maria stellte ihren Standpunkt klar: „Ich werde das Becken nicht abbauen, da müssen sie mich samt dem Pool raustragen“. Der Pool bringt uns ein bisschen Sommerfeeling im Garten, wir treffen einander, die Kinder haben Spaß. Maria hilft das Planschen auch bei ihren Rückenproblemen. Sie kann es sich nicht leisten, schwimmen zu gehen.