Trotz der angespannten Lage am Energiesektor und der extremen Gaspreise spricht sich Grünen-Chefin Baerbock gegen eine Betriebserlaubnis für die Gas-Pipeline Nord Stream 2 aus. Die hohen Gaspreise seien eine Folge der gestiegenen Nachfrage und russischen Taktierens, behauptet sie. Dass diese Preisexplosionen den erst durch die EU ermöglichten Spekulationen am Gas-Markt geschuldet sind, verschweigt sie geflissentlich. Auch die Tatsache, dass man die Gasspeicher aufgrund fehlenden Stroms aus Wind wegen der Windflaute im Sommer nicht gefüllt hat, lässt sie unerwähnt. Wichtig scheint den Grünen nur die Agenda 2030 zu sein, denn der Kohleausstieg soll auf 2030 vorgezogen werden. Wollen die Grünen die Bürger diesen Winter erfrieren und verhungern lassen? Zynismus pur: Ende September veröffentlichte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) das Kochbuch: „Kochen ohne Strom“.

  • Blackout womöglich schon Ende Oktober oder Anfang November
  • Baerbock trotz Energiekrise gegen Nord Stream 2 – will Agenda 2030 um jeden Preis durchdrücken
  • Eigenes Versäumnis wird Russland in die Schuhe geschoben
  • Verhöhnung der Bevölkerung: „Kochen ohne Strom“
  • Russland liefert so viel Gas nach Europa wie noch nie
  • Hohe Gaspreise von EU selbstverschuldet
  • Blackout: verdursten – verhungern- erfrieren?

Es wird immer deutlicher, dass das Blackout kommt. Womöglich schon Ende Oktober/Anfang November, wie in einer Wochenblick-Leserzuschrift vermutet wird. Nach langem Totschweigen häufen sich die Ankündigungen in Mainstream-Medien und von offiziellen Stellen sowohl in Deutschland als auch in Österreich. Das europäische Stromnetz ist aufgrund der Kraftwerksabschaltungen in Deutschland so wackelig wie noch nie, was die über 160 notwendigen stabilisierenden Eingriffe im heurigen Jahr allein der APG (Austrian Power Grid) zeigen (Wochenblick berichtete). Auch das Österreichische Bundesheer rät bereits dazu, für das Blackout vorzusorgen.

Agenda 2030 um jeden Preis

All diesen Tatsachen zum Trotz, will Annalena Baerbock von den Grünen, dass kein zusätzliches Gas von Russland durch die neue Pipeline Nord Stream 2 geliefert wird. Es ist offensichtlich, dass Baerbock sich nicht darum kümmert, ob die Deutschen in diesem Winter im Falle eines sehr wahrscheinlichen Blackouts erfrieren müssen. Wichtig scheint ihr nur die Umsetzung der Agenda 2030, was sie mit ihrer Forderung deutlich macht, dass der Kohleausstieg von 2038 auf 2030 vorgezogen werden soll.

Besonders zynisch mutet in diesem Zusammenhang ein Ende September erschienenes Kochbuch des BBK an: „Kochen ohne Strom“. Man kümmert sich seitens der Regierung seit Monaten nicht darum, eine Lösung für die Energiekrise zu finden, sondern bereitet die Menschen auf eine Kältehölle ohne Strom und Heizung vor. Das Kochbuch macht auch klar, dass die Menschen sich selbst überlassen bleiben und kaum auf Unterstützung der Regierung hoffen dürfen.

Russland liefert mehr Gas denn je

Baerbock bestreitet gar nicht, dass Russland Gas vertragsgemäß nach Europa geliefert hat. Für das Versäumnis, die europäischen Gasspeicher im Sommer zu füllen, gibt sie allerdings Russland die Schuld: „Das dürfte von russischer Seite aus bewusst so herbeigeführt worden sein, um die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 zu erzwingen“, meinte sie. Dass Russland im heurigen Jahr laut Oxford-Institut so viel Gas geliefert hat wie nie zuvor und der Lieferant Gazprom wohl an seiner Leistungsgrenze angelangt ist, unterschlägt sie einfach. Denn während Russland seine Verträge einhält und liefert, haben andere Nationen ihre Lieferungen gedrosselt, wie der russische Präsident Vladimir Putin in einem Artikel des Anti-Spiegel zitiert wird: „Wir erhöhen unserer Lieferungen, aber unsere Partner aus anderen Ländern, einschließlich der USA, verringern die Lieferungen nach Europa. (…) In den ersten neun Monaten dieses Jahres sind die Gaslieferungen nach Europa um 15 Prozent gestiegen.

Hoher Gaspreis von EU selbstverschuldet

Der Gaspreis hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verzehnfacht. Gazprom bekommt von den derzeit 1.700 Euro pro Kubikmeter Gas nur 230 bis 300 Euro. Seit der Reform der EU-Gasrichtlinie wird Erdgas an der Börse gehandelt. Es sind also die Importeure und Zwischenhändler, die hier kräftig auf Kosten der Bürger absahnen, berichtet der Anti-Spiegel. Die jetzige Situation war schon im Sommer abzusehen, trotzdem hat man seitens der EU nicht reagiert. Durch die Windflaute im Sommer musste das Erdgas zur Energiegewinnung herhalten. Die Gasspeicher wurden daher nicht aufgefüllt.

Harter Winter droht: verdursten – verhungern – erfrieren?

Bald schon müssen sich die deutschen Nachbarn wohl auf eine neue 3er-Regelung anstelle der 3Gs einstellen: Denn drei Minuten ohne Luft, drei Tage ohne Wasser, drei Wochen ohne Essen führen immer zum selben Ergebnis: Tod. Und wenn die Temperaturen dann auch noch unter den Gefrierpunkt fallen, werden womöglich viele Menschen in ihren Häusern erfrieren. Das alles scheint der Regierung und Globalisten-Baerbock egal zu sein – solange nur die Agenda 2030 durchgedrückt werden kann.

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