Wir alle sind zu Beginn darauf reingefallen. Es war auch zu verlockend. Jeden Tag warteten wir gierig auf die neuesten Zahlen. Wie viele Menschen sind infiziert? Wie viele im Krankenhaus? Wie viele Tote sind zu beklagen?

Ein Kommentar von Willi Huber

Zahlen ohne Aussagekraft

Höher! Weiter! Mehr! In den Zahlen manifestierten sich Angst und Panik.Manche Menschen besuchten entsprechende Infoseiten jede Stunde. Als ob irgendeine dieser Zahlen je eine konkrete Auswirkung auf unsere Lebensrealität gehabt hätte.

Durch Sensations-Überschriften und bunte Grafiken mit Punkten, Linien und Zahlen ließen wir uns ablenken. Tatsächlich sagen diese Zahlen so gut wie nichts, dies bestätigten inzwischen dutzende namhafte Virologen.

Zahlen für Regierungspropaganda

Der einzige Zweck war es, die gewollte Erzählung der Regierung zu unterstützen, welche die Größe der Zahlen, die Steuerung der Kurven selbst in der Hand hatte. In Österreich wurde dies besonders deutlich.

Es wurden immer nur so viele Menschen getestet, wie es für den Aufbau der Bedrohung notwendig war. Wäre man wirklich an der Erforschung und Eindämmung des Virus interessiert gewesen, hätte man es wohl in zwei Monaten schaffen können, die 1.600 Einwohner von Ischgl komplett durchzutesten.

Dies machte man im italienischen Vo und auch im deutschen Heinsberg. Das Problem im Nachhinein war, dass diese wissenschaftlich erhobenen Daten eben nicht zu den Erzählungen der Regierungen passen wollten.