Schadenfreude ist doch immer noch die schönste Freude: Das geifernde Gutmenschentum, die linkslinke Schickeria, das ganze politisch-korrekte Establishment in Politik und Medien befindet sich im Zustand der Schockstarre. Donald Trump ist tatsächlich zum amerikanischen Präsidenten gewählt worden!

Das bereitet nicht nur allen patriotischen und wertkonservativen Menschen dies- und jenseits des Atlantiks Freude, es stellt einen revolutionären Wendepunkt dar. „Die Welt IST bereits eine andere“, stellt die „Krone“ heute Morgen bereits fest.

„Wochenblick“ ließ Trump zu Wort kommen

Nicht unbedingt weil Trump gewählt wurde, sondern weil seine Wahl von den Machtkartellen der Eliten nicht verhindert werden konnte. Wie geiferten da doch über Monate die Mainstream-Medien auch in Österreich über den bösen, bösen Donald Trump. Es hat praktisch kein einziges deutschsprachiges Massenmedium gegeben, dass nicht die undifferenzierte Hetze gegen Trump mitgemacht hat. Der „Wochenblick“ war wohl das einzige Medium in Österreich überhaupt, das hier eine Grundsatzrede Trumps ungekürzt gebracht hat.

Alle anderen überschlugen sich in einseitiger Parteinahme gegen den Republikaner, der förmlich als die Inkarnation des Bösen dargestellt wurde – als „Zeitgemäßer Faschist“, wie die linkslinke Hamburger „Zeit“ schrieb. Faschist, Frauenfeind, Populist, Rassist, Prolet, Irrer, etc. Kommen uns diese Etiketten nicht bekannt vor?

Die Tricks des Establishments greifen nicht mehr

Ja, richtig – jeder wird mit diesen Totschlag-Begriffen bedacht, der den Mächtigen missfällt: Dieses überalterte, anmaßende Establishment, dass uns vorschreiben möchte, was wir zu denken, zu tun und zu lassen haben, hat nun offensichtlich einen Endpunkt erreicht. Denn das System schafft es trotz all seiner Macht- und Finanzmittel sowie seiner Medien- und Deutungshoheit nicht mehr, die Menschen nach Belieben zu manipulieren.

Das ist die frohe Botschaft die mit der Wahl Trumps zum US-Präsidenten verbunden ist: Die Macht des Establishments neigt sich dem Ende zu und immer öfter machen die Bürger das, was in ihrem Interesse liegt – und nicht in dem der unfähigen Eliten. Ob und wieviel Trump von seinen Versprechen umsetzen kann und will ist im Moment zweitrangig. Entscheidend ist hingegen die Erkenntnis, dass er für die richtigen Forderungen und Vorstellungen gewählt wurde.

FPÖ gratuliert Trump

Das sieht auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache so, der als erster österreichischer Politiker Trump zu seinem Wahlsieg gratulierte: „Die politische Linke und das abgehobene sowie verfilzte Establishment wird Zug um Zug vom Wähler abgestraft und aus diversen Entscheidungsfunktionen heraus gewählt. Gut so, denn das Recht geht vom Volk aus.“ In Oberösterreich meldete sich bisher nur Landeshauptmann-Stellvertreter und FPÖ-Obmann Manfred Haimbuchner mit einer Gratulation für Trump und einer Mahnung an die Medien: Die US-Wahl sei die „Antwort auf die konzertierten Manipulationsversuche der etablierten Bonzen und der etablierten Medien“ gewesen. Auch österreichische Journalisten sollten sich von dieser Kritik nicht ausnehmen.

Die Einwanderung, die auch den US-Wahlkampf entschied, liegt nicht im Interesse der Einheimischen und diese wollen auch nicht auf ihre Kosten die Fremden durchfüttern und diesen ihr Land ausliefern. Das wird in Österreich und in ganz Europa die alles entscheidende Frage der nächsten Jahre werden. Es ist der sprichwörtliche „kleine Mann“, der Trump zum Sieg verholfen hat und der auch bei uns dem Establishment die Gefolgschaft gekündigt hat. Dieser „kleine Mann“ hat es nun in der Hand, wieder Herr im eignen Haus werden: Wir gehen spannenden Zeiten entgegen!

Ein Kommentar von Norbert Geroldinger

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