Immer öfter werden – auch in Österreich – christliche Symbole und Feste „neutralisiert“.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

All das im Namen der politischen Korrektheit und im Namen der Freiheit der Religionsausübung – die offensichtlich für alle anderen Glaubensrichtungen – nur nicht für Christen gilt.

„Christianophobie“

All das geschieht vor unseren Augen mit Billigung und Unterstützung der politisch korrekten Politik und ihren gutmenschlichen Handlangern.

Während „Islamophobie“ heute in aller Munde ist und mit Feindseligkeit gegenüber Muslimen sowie deren kategorische Abwertung und Benachteiligung beschrieben wird, gibt es keinen Begriff, der ebendas für Menschen mit christlichem Glauben umschreibt.

„Christianophobie“ wäre da durchaus treffend, wird aber tunlichst vermieden. Das gezielte Zurückdrängen der christlichen Wertegemeinschaft passiert übrigens nicht nur bei uns, in Europa, sonder auch in den USA immer vehementer.

Rassistische „Weise aus dem Morgenland“

In Österreichs Schulen und Kindergärten wird kein Schweinefleisch mehr serviert, Nikolausfeste sind von gestern oder der Mohr von den Heiligen Drei Königen ist purer Rassismus.

Weihnachtslieder werden ausgedünnt und Weihnachtsmärkte und Weihnachtsbeleuchtung in „Wintermärkte und Winterbeleuchtung“ umbenannt.

Ähnliche und noch groteskere Vorfälle gibt es in ganz Europa:

Weihnachtslieder ohne Jesus

In einem Kindergarten in Bozen werden jetzt keine Weihnachtslieder mehr gesungen, in denen „Jesus“ vorkommt. Dasselbe gilt für italienische Schulen, wo Weihnachtslieder „umgetextet“ wurden – aus Rücksicht auf Kinder, die keine Katholiken sind.

Im wallonischen Belgien wurde anlässlich eines Zeichenwettbewerbes das Kreuz aus der Nikolausmütze entfernt, denn „Sinterklaas“ (Hl. Nikolaus) sei kein religiöses Fest mehr, sondern für alle Kinder, ungeachtet ihres Glaubens. Das Kreuz wurde durch einen runden Kreis ersetzt.

Jesus im Flüchtlingsboot

In Italien hat der Bürgermeister der Stadt Castenaso die traditionellen Krippenfiguren in ein Schlauchboot gesetzt, wie es häufig von Migranten genutzt wird.

Maria sitzt dabei mit Jesus im Arm am Ruder. Mit dieser Krippenszene wolle er auf die Probleme der Migration und Akzeptanz von Migranten hinweisen, rechtfertigte er das.

Wütende Bürger nannten es als „die neueste Idiotie“ eines Bürgermeisters, der nur Aufmerksamkeit suche.

wintermarkt linz pfarrplatz

Statt Christfest „Santa Claus“

In Nordirland forderte kürzlich ein Priester, den Begriff „Christfest“ (Christmas) abzuschaffen. Man solle es durch „Santa Claus“ oder „Rentier“ ersetzen, denn das Fest sei ohnehin reiner Kommerz.

Die Christen können zur Feier des Festes ja essen gehen oder ein Glas Wein trinken, meinte er.

Kreuzzug gegen Kreuze

In der französischen Kleinstadt Ploërmel wird auf gerichtliche Anordnung das Kreuz von einem öffentlichen Papstdenkmal entfernt, das dort 2006 errichtet wurde.

Begründung: Das Kreuz widerspreche dem Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat.

In Belgien hat das Rote Kreuz in Liège seine 18 Zweigstellen aufgefordert, alle Kreuze von ihren Gebäuden zu entfernen. Man wolle generell keine Symbole, die nach Religion oder Ethnie unterscheiden