Familienpolitik ist immer eine Investition in die Zukunft. Während Österreich lieber auf Gender-Gaga und die Bevorteilung allerlei sexueller Randgruppen setzt, will das Nachbarland Ungarn lieber durch nachhaltige finanzielle Anreize sein Demografie-Problem lösen. Frei nach dem Motto: Kinderprämie statt Migration.

Ein Gastbeitrag von Franziska Bernhard

Das erklärte Ziel von Ministerpräsident Viktor Orban ist: Mehr ungarische Kinder statt mehr Einwanderer. Ungarns Regierung will die Geburtenrate drastisch steigern und hat dafür acht Milliarden Euro bereitgestellt. Interessiert traf sich FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz jüngst mit der ungarischen Familienministerin Katalin Novak, selbst dreifache Mutter. Gemeinsam waren sie sich einig: „Familien sind die Zukunft und einzige Möglichkeit, unser christliches Erbe zu bewahren.“

Die dreifache Mutter Katalin Novak setzt sich für Ungarns Familien ein:

Ungarn: Familien werden gezielt finanziell entlastet

Während in Deutschland und Österreich die durchschnittliche Steuerbelastung für Familien bei bis zu 49% liegt, gilt in Ungarn die gezielte finanzielle Entlastung von Müttern und Familien. So sollen etwa Frauen ab vier Kindern gänzlich steuerbefreit werden, Kredite werden vergünstigt vergeben und ab dem dritten Kind sogar in perpetuum gestundet, das heißt, man muss sie nicht mehr zurückzahlen. Auch gesellschaftlich soll die Akzeptanz von Familien gezielt gefördert werden, um das Bewusstsein dafür zu erhalten, dass die Weitergabe der eigenen Kultur nicht durch hedonistische Schwulen-Aufmärsche, sondern vor allem durch die Kernfamilie aus Vater, Mutter und Kindern weitergegeben und erhalten werden kann.

Nachhaltige Politik: „Kultur des Lebens“

Während „Brüssel die sexuelle Vielfalt als Leitkultur in Europa etablieren will,“ setzt Ungarn auf eine nachhaltigere Politik, denn dieser „Brüsseler Leitkultur fehlte die Transzendenzfähigkeit des Menschen, jene Sehnsucht nach Ewigkeit. Diese Zukunftsfähigkeit ist in der normalen Familie von Vater, Mutter, Kind grundgelegt und wer Familie fördert, der fördert eine Kultur des Lebens und der Zukunft.“, so Novak.

Familienfreundliche Gesetzgebung

Konkret gelten in Ungarn schon seit über einem Jahr familienfreundliche Gesetzgebungen, die nachhaltig in die Gesellschaft und den Geist der Allgemeinheit hineinwirken sollen. Familien erhalten nicht nur grundsätzlich zinsfreie Darlehen, sondern ab drei Kindern auch einen Zuschuss von bis zu 7.800 Euro, um ein größeres Auto kaufen zu können, was immerhin fast fünf durchschnittlichen Monatsgehältern entspricht. Zudem können Kredite auch günstig erweitert werden, um Familien die Möglichkeit zu geben, Eigentum zu erwerben oder ein Haus zu bauen. Ab dem vierten Kind werden Mütter lebenslang von der Einkommenssteuer befreit, die Zahl der Scheidungen ist überdies um fast 25 Prozent gesunken.

Eheschließungen explodieren in Ungarn

Die Eheschließungen sind dafür rapide angestiegen, sodass Ungarn vom 23. Platz in ganz Europa inzwischen die dritthäufigsten Vermählungen zählt. Ungarns Premierminister Viktor Orban spricht dabei aus, was viele Multikulti-Apologeten, „Berufstransvestiten“ und Linke zum Schäumen bringt: Einheimische Kinder statt Massenmigration. Daher müssten gerade jetzt, wo seit fünf Jahren ein regelrechter Ansturm illegaler Migranten läuft, Familien gezielt gestärkt werden, zeigte sich der FPÖ-General überzeugt. Stattdessen hält die irre Gender-Ideologie bis in die Kinderkrippen Einzug, ohne die fatalen Konsequenzen für die Zukunft zu bedenken. „Die FPÖ ist dabei Österreichs letztverbliebene Familienpartei“, so Schnedlitz.

Eine FPÖ-Delegation rund um General Michael Schnedlitz informierte sich über die Vorzüge der ungarischen Familienpolitik:

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