Wohl für alle Beobachter war das Auferstehen der Corona-Proteste in Österreich erstaunlich, in dieser Form nicht vorhersehbar. Jetzt setzt das System auf Provokation und möchte die bisher friedliche Bewegung zur Eskalation treiben. Jedem Einzelnen muss klar sein, dass er auf diese Falle nicht hereinfallen darf!

Ein Gastkommentar von Stefan Magnet

Dass der überhaupt nicht demonstrationsfreudige Österreicher nun Woche für Woche auf die Straße geht und viele Demos viele tausende Teilnehmer verzeichnen, verwundert wohl jeden, der den konservativen, arbeitenden Österreicher kennt. Das System war offensichtlich auch überrascht und so hat man ein paar Wochen gebraucht, um zu einer Strategie dagegen zu finden.

Eskalation wird inszeniert

Der „Wochenblick“ berichtet fast tagtäglich, wie der friedliche Widerstand gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen kriminalisiert und provoziert werden soll. Schikanen hier, Polizeigängelungen dort – Demonstranten am Heimweg einkesseln und Medienlügen in epochalem Ausmaß streuen.

Das Ziel ist klar: Einzelne Persönlichkeiten sollen sich in der Hitze des Gefechts oder in der Gruppendynamik radikalisieren, sollen über die Stränge schlagen, sollen Gesetze brechen. Jede Provokation seitens der Exekutive ist eine gezielt aufgestellte Falle.

Ziel: Zerschlagung der ganzen Bewegung

Es wird sich zeigen, inwieweit der Corona-Widerstand auf die Eskalations-Falle des Systems hereinfällt. Schließlich ist die Methode altbekannt und auch diesmal offensichtlich: Durch immer willkürlicheres, brutaleres Vorgehen, ob nun seitens Justiz oder Polizei, sollen einzelne Protagonisten provoziert und letztlich zur Eskalation getrieben werden.

Dann endlich hat es die Regierung geschafft, die sich so einer unliebsamen, nicht korrumpierbaren Opposition entledigen kann. Werden die verbalen oder körperlichen Gegenmaßnahmen der Aktivisten zu brachial, kann die Justiz übernehmen und den ganzen Widertand diskreditieren, kriminalisieren, letztlich zerschlagen. Und das war von Anbeginn an das Ziel.