Zu einem triumphalen Ergebnis führte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban seine Partei Fidesz, die auf 56 Prozent der Stimmen kam und noch einmal fünf Prozent zur letzten Wahl (51) zulegen dürfte.

In Italien erreichte die Partei von Innenminister Matteo Salvini nach fast kompletter Stimmenzählung rund 34 Prozent. Damit verdoppelte die Lega ihre Stimmen gegenüber den Parlamentswahlen im März 2018.

Euphorie im Netz:

Die Kommentar-Spalten der Zeitungen sind voll des Lobes und der Freude über die Ergebnisse der beiden europäischen Galionsfiguren der konservativen Rechten. Da wünscht sich der eine oder andere Wähler hierzulande sogar die Österreich-Ungarische Monarchie zurück:

„Kann er nicht einfach Österreich mitregieren? Dann sind wir auch das Neuwahlthema los :)“

Die Gründe für den Erfolg haben viele Nutzer für sich ausgemacht:

„Orban machts richtig! arbeiten FÜR die eigenen Bevölkerung macht eben zufrieden und die absolute! solle aus der evp aussteigen!“

Und auch konkrete Ausreise-Pläne werden vin dem einen oder anderen geschmiedet:

„Was lernt man schneller Französisch oder Ungarisch? Ich will ja ein guter Polit-migrant sein“.