In der australischen Stadt Melbourne protestieren seit Montag tausende Menschen gegen Impfzwang und die wahnwitzig harten Corona-Maßnahmen der Regierung. Die teils wütenden Demonstranten stürmten eine Autobahn und legten den Verkehr vollkommen lahm. Es kam zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei und auch Mainstream-Journalisten bekamen einiges ab. Die Einsatzkräfte mussten zum Teil die Flucht antreten, da sie der aufgebrachten Masse nicht mehr Herr wurden. Über 200 Demonstranten wurden festgenommen.

  • Protest gegen Impfzwang legt Verkehr in Melbourne lahm
  • Weitere tägliche Proteste geplant
  • Regierung will Pflicht-Impfung für Bauarbeiter, Gewerkschaft ist dafür
  • Gewerkschaftsbüro im Zuge der Demo am Vortag verwüstet
  • Gewaltsame Zusammenstöße von Polizei und Demonstranten
  • Polizei geht mit äußerster Härte gegen Protestierende vor
  • Australien im Würgegriff der Neuen Weltordnung (NWO)

Der Unmut der Australier über das harte Corona-Regime verstummt nicht. Nach den Protesten in Sidney (Wochenblick berichtete) gehen nun seit Montag die Menschen in Melbourne zu Tausenden auf die Straße. Der Verkehr wurde am Dienstag auf der West-Gate-Autobahn in beiden Richtungen blockiert. Die Regierung des Bundesstaates Victoria verlangte, dass sich Bauarbeiter impfen lassen. Die Gewerkschaft für Bau, Forstwirtschaft, Seefahrt, Bergbau und Energie (CFMEU) unterstützte diese Entscheidung. Das hat viele der Arbeiter wütend gemacht. Sie planen nun tägliche Kundgebungen, um ihren Standpunkt zu verdeutlichen.

Gewerkschaftsbüro verwüstet

Die Proteste am Dienstag begannen am Morgen vor dem Gewerkschafts-Büro der CMFEU, das während der Proteste am Vortag verwüstet worden war. Tausende von Demonstranten, von denen viele orangefarbene und gelbe Bauarbeiteruniformen trugen, zogen anschließend durch die Straßen von Melbourne. Unterwegs skandierten sie Slogans wie „Jeden Tag“ und „Scheiß auf die Spritze“.

Der Journalist Paul Sakkal beschreibt die Demonstration in einem Beitrag auf Twitter und meint zu erkennen, dass es sich um Rechtsextreme handeln würde: „Hunderte von Bauarbeitern und rechtsextremen Demonstranten treffen vor dem viktorianischen Parlament ein, wo berittene Polizisten und Bereitschaftspolizei die Eingangstreppe schützen. Sie sind vom CFMEU-Büro quer durch die Stadt gelaufen“.

Die Menge schäumte vor Wut. Wurfgeschosse flogen in Richtung der Polizeikräfte, die zu Hunderten im Einsatz waren. Es kam zu einigen schweren Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und den Ordnungskräften.

Die Demonstranten erreichten die West-Gate-Autobahn, blockierten den Verkehr in beide Richtungen und besetzten die West-Gate-Brücke. Die Übernahme der Brücke wurde mit triumphalem Gesang gefeiert.

Die Bauindustrie im Bundesstaat Victoria wurde nach den Ausschreitungen vom Montag angewiesen, ihre Arbeit für mindestens zwei Wochen einzustellen. Das brachte die Bauarbeiter noch mehr auf. Die Gewerkschaft (CFMEU) machte „Neonazis und andere rechtsextreme Gruppen“ für die Ausschreitungen verantwortlich und behauptete, sie hätten die Protestbewegung infiltriert.

Wachsender Unmut wegen Polizeigewalt

Die Anti-Impf-Demonstrationen sind in Australien ein stark polarisierendes Thema, bei dem viele Menschen die Arbeiter entweder stark unterstützen oder lautstark kritisieren. Die Einwohner von Victoria im Allgemeinen und Melbourne im Besonderen erlebten einige der strengsten Lockdowns der Welt. Die Polizei hat die Maßnahmen gewaltsam durchgesetzt. Gegen Andersdenkende ging man mit größter Härte vor. Für viele hat die Polizei eine Grenze überschritten. Das Video im folgenden Tweet zeigt, wie Polizisten eine angeblich 70-Jährige zu Boden werfen und der am Boden liegenden Frau Pfefferspray ins Gesicht sprühen.

„Gut gemacht, @VictoriaPolice. Eine 70-jährige Frau, die keine körperliche Bedrohung darstellte, umzustoßen und ihr ins Gesicht zu sprühen, nachdem sie mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen war. So wird eine Polizeibehörde delegitimiert“.

Die Videos der folgenden beiden Tweets zeigen, wie Demonstranten Polizeikräfte in die Flucht schlagen.

In diesem Video ist u.a. zu sehen, dass auch den Mainstream-Journalisten die Wut der Demonstranten trifft.

Der Reporter von 7News Australia wird von einer Getränkeflasche getroffen.

Neue Weltordnung in Australien

In Australien herrschen schon seit dem Frühjahr 2020 härteste Corona-Maßnahmen. Wegen kleinster Infektionsherde fährt die wild gewordene NWO-Politik das Leben herunter und sperrt die Menschen ein. Wie absurd das Regime bei Regelverstößen vorgeht, musste unlängst eine britische Journalistin am eigenen Leib erfahren. Sie wurde abgeschoben, weil sie im Hotel einen Essenslieferanten ohne Maske empfing (Wochenblick berichtete). Die Neue Weltordnung (NWO) ist in Australien übrigens schon offiziell angekommen. Kürzlich meinte eine Beamtin der Gesundheitsbehörde:

„Wir werden uns ansehen, wie Kontakt-Verfolgung aussehen kann in der Neuen Weltordnung! Und ja, es werden Pubs und Klubs und andere Dinge sein, wenn wir dort einen positiven Fall haben…“

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