Der erste Teil dieses Beitrages des Coronakriseblogs behandelte die verwirrend widersprüchliche Datenlage zu Impfungen und Corona-Zahlen in Israel und ist hier nachzulesen. Im folgenden zweiten Teil wird ein Gedankenexperiment entworfen. Die angenommenen Hypothesen sollen dabei helfen zumindest mögliche und plausible Erklärungen zu finden.

  • Aufstellung der Annahmen für das Gedankenexperiment: Eine erdachte Studie
  • Versuch ein Erklärungsmodell zu finden, das auch die weltweiten Zahlen rund um Corona erklären könnte
  • Die Schlussfolgerungen der erdachten Studie
  • Gedankenexperiment kann tatsächliche Entwicklungen besser erklären als widersprüchliche ofizielle „Erklärungen“

Dies ist der zweite Teil eines Beitrages, der zuvor auf dem Coronakriseblog veröffentlicht wurde. Den ersten Teil finden Sie hier.

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Gedankenexperiment

Ich möchte daher ein Gedankenexperiment wagen. Nehmen wir einfach mal an, dass eine neue wissenschaftliche Studie herauskäme, die zu folgenden Ergebnissen käme. (Wohlgemerkt: das ist reine Hypothese):

1) Die Corona-Wellen kommen und gehen zum Teil unabhängig von den jeweiligen Impfkampagnen oder anderen Faktoren und/oder unterliegen saisonalen/klimatischen Faktoren, einer bereits vorhandenen Herdenimmunität und ansonsten irgendwelchen Zufälligkeiten.

2) Die Impfung hat einen gewissen positiven Effekt, der aber aller Wahrscheinlichkeit weit unter den offiziellen Annahmen liegt und/oder nur einen begrenzten zeitlichen Schutz bietet.

3) Leider führt aber die Impfung zu Mutationen (Fluchtmutationen), die sowohl die Ungeimpften als auch die Geimpften betreffen und Infektionswellen sogar befeuern. Insbesondere, wenn man in eine Infektionswelle hineinimpft.

4) In der Folge könnte das bedeuten, dass ab einer bestimmten Impfquote zwar weniger Infektionen/Tote zu erwarten wären, was aber durch höhtere Infektions-/Todeszahlen zu Beginn der Impfkampagnen erkauft wurde. Gleichzeitig kann es bedeuten, dass nach einer erreichten Periode größerer Ruhe es zu umso höheren Infektionswellen kommt.

5) Die Impfung führt zu mehr positiven Testergebnissen (sowohl bei Lebenden als auch Toten) nach einer Impfung (sofern Geimpfte überhaupt getestet werden).

Erläuterung des Gedankenexperiments

Das ist eine reines Gedankenexperiment! Es ist weder vollständig, noch sind die einzelnen Ergebnisse beweisbar. Es sind reine Thesen. Hier geht es auch nicht darum, dass diese Thesen beweisbar oder vollständig sind oder dass der jeweilige Einflussfaktor in der Kombination der Thesen bemessen werden könnte. Sie sind – soweit mir bekannt ist – aktuell nicht beweisbar. Es geht hier gerade aber weder um Wahrheit noch um Beweisbarkeit. Es geht hier um einen Gedankengang, den ich gleich noch genauer ausführen werde und dessen Grundlage auch andere Thesen oder Modelle sein könnten.

Und hier kommt nun der Gedanke: Wenn es also eine wissenschaftliche Studie geben würde, die zu oben genannten Ergebnissen führen würde, dann, ja dann, müsste man zum ERSTEN Mal sagen: Ja, dann könnten die Zahlen irgendwie Sinn machen. Und zwar weltweit! Dann wäre es eine Theorie oder ein Modell, dem die weltweiten Zahlen nicht mehr in vollkommener Absurdität widersprechen würden.

Es soll kein falscher Eindruck erzeugt werden! Das würde trotzdem keine vollkommene Klarheit herbeiführen. Aber wenn es eine wissenschaftliche Studie mit oben genannten Aussagen gäbe, dann würden zumindest offenkudige und unauflösbare Widersprüche nicht mehr – wie ein fürchterlich schmerzender Zahn – jeden vernünftigen Gedanken paralysieren.

Können die oben genannten Thesen bewiesen werden? Wie gesagt: Selbstverständlich nicht! (Jedenfalls nicht, soweit mir bekannt wäre.) Es ist ja ein Gedankenexperiment. Aber in den genannten Thesen liegt dennoch eine gewisse Plausibilität oder sogar eine gewisse Wahrscheinlichkeit, auch wenn sie überhaupt nicht vollständig sind. Und vor allem: Die weltweiten Pandemieverläufe würden verständlcher und nachvollziehbarer.

Der eigentliche Punkt

Und dies ist der eigentliche Punkt: Alle offiziellen Narrative sind eben überhaupt nicht plausibel, nicht wirklich belegbar und teilweise sogar abstrus. Die ständige Wiederholung gleicher Slogans mag zwar psychologisch den Eindruck von Wahrheit erzeugen, aber objektiv muss das überhaupt nicht der Fall sein. Wenn die offiziellen Erzählungen mit den realen Zahlen verglichen werden, dann muss festgestellt werden, dass diese Erzählungen ganz und gar nicht mit den realen Daten zusammenpassen.

Schlussfolgerungen aus dieser erdachten Studie

Um auf die Ergebnisse der erdachten Studie zurückzukommen: Das würde einiges erklären!

Es würde erklären, warum die Sterblichkeitsraten zum Teil überhaupt nicht mit den Covid-Toten korrelieren.

Es würde erklären, warum gerade die Länder mit besonders strebsamen Impfkampagnen mit zunächst besonders hohen Indzidenzen und vor allem Covid-Todeszahlen zu kämpfen haben, die dann ab einem bestimmten Zeitpunkt auch durchaus wieder stark zurückgehen (wie woanders letztlich aber auch.)

Es würde erklären, dass Länder, die besonders schnell und intensiv impfen, dennoch in Bezug auf Covid einfach nicht besser wegkommen als Länder, die es nicht so eilig haben. Und es würde erklären, dass besonders strebsame Länder statistisch sogar schlechter wegkommen.

Es würde erklären, warum plötzlich Corona-Wellen auftauchen, die eigentlich in der Form gar nicht zu erwarten gewesen wären.

Es würde erklären, warum Länder, die vor den Impfungen mit Corona nicht oder wenig zu tun hatten, erst seit den Impfungen mit Corona-Infizierten und Corona-Toten zu kämpfen zu haben.

Es würde erkären, warum Coronawellen, die möglicherweise sowieso schon begannen, erst richtig in Höhen getrieben wurden, die sie sonst vielleicht nie erreicht hätten.

Es würde erklären, warum vor allem diejenigen Corona-Varianten auffällig waren, die anfangs nach den Ländern benannt wurden, in denen sie auffällig auftraten und dies gleichzeitig diejenigen Länder waren, die mit ihren Impfkampagnen auffielen.

Fazit

Diese hypothetische Studie könnte vieles erklären (oder zumindest würde sie keine unauflösbaren Widersprüche erzeugen), während aber die offiziellen Narrative im Vergleich zu den realen Daten einfach nur Ratlosigkeit und Verwirrung hinterlassen. Und das ist nicht nur eine Tragödie. Es ist ein unerwartetes Versagen und es ist eine reale Gefahr.

Dies ist der zweite Teil eines Beitrages, der zuvor auf dem Coronakriseblog veröffentlicht wurde. Den ersten Teil finden Sie hier.

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