Die Politiker in Deutschland haben sonderbare Präferenzen. Während viele Bürger unter der Krise leiden, beschäftigen sie sich mit kosmetischen Maßnahmen.

In Artikel 3 des Grundgesetzes heißt es: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Ganze 71 Jahre stand dieser Artikel so im Grundgesetz und niemand nahm daran einen Anstoß. Einzig die SED-Nachfolgepartei „die Linke“ versuchte 2010 mit einem Antrag im Bundestag, den Begriff „Rasse“ aus der deutschen Rechtsordnung und internationalen Dokumenten zu streichen.

Statt Klima nun Anti-Rassismus

Während die Bürger in Deutschland gegen die Aushebelung des Grundgesetzes demonstrieren, haben nun versuchen Vertreter der meisten Parteien andere, wichtigere Probleme entdeckt und versuchen auf den Anti-Rassimuszug aufzuspringen, nachdem das Klima-Thema derzeit nicht so zieht. So forderten der Grünen-Parteichef Robert Habeck und die grüne Vizepräsidentin des Landtags Schleswig-Holstein Aminata Touré, dass das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz verschwinden müßte. Sie reagierten damit auf die Anti-Rassismus-Demonstrationen am Wochenende in Deutschland.

Grundgesetz soll antirassistisch werden

Nun reagierten auch SPD, FDP und die Linke auf die grünen Forderungen und schlossen sich diesen an. So verkündete die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli, dass der veraltete Begriff „Rasse“ im Grundgesetz nichts zu suchen hat und er aus Artikel 3 gestrichen werden müsse. Sie sagte: „Es gibt keine Rassen, diese Klarheit wünsche ich mir auch in unserer deutschen Verfassung.“ Außerdem wünscht sie sich auch, dass der Kampf gegen Rassismus im Grundgesetz als Staatsziel verankert werden soll. Von Linkspartei und FDP kam hingegen der Vorschlag, den Begriff durch „ethnischer Herkunft“ zu ersetzen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der auch wieder an der Umverteilung geretteter Migranten mitwirken und diese nach Deutschland holen will, erklärte, er sei bereit über den Vorschlag zu diskutieren.