Jedem Weltenbürger soll die digitale Identität verpasst werden: So der Plan des von IT-Guru und Corona-Profiteur Bill Gates mitgetragenen Projekts „ID2020“. Und auch Kanzler Kurz brannte rasch für eine solche Idee.

Ein Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Er, der Gates schon vor drei Jahren bei einem Treffen als große Inspiration empfand, wollte den „Grünen Pass“ auch als Datenkrake verwirklichen, samt Bildungsdaten, Gesundheitsakte und so weiter. Wohl ist auch die bessere Überwachbarkeit ein Hauptgrund für den Kanzler, der sich beim Geheimgipfel im Juli in den USA zur vollen Umsetzung der globalistischen „Agenda 2030“ verpflichtete, sich für eine digitale Ausweis-App auszusprechen. Im türkisen Mediensprech verkauft man das Projekt freilich als „digitalen Führerschein“ – wobei die Plattform später weitere Dokumente beinhalten soll. Heute ködert man den Bürger mit dem von Scheckkarten befreiten Portemonnaie.

Leicht zu kontrollierende Bürger

Morgen ist er ein völlig gläserner Mensch, wenn der Reisepass, die Sozialversicherung und der digitale Euro als allein gültiges Zahlungsmittel über ein und dieselbe Schnittstelle laufen. Dann reicht ein Knopfdruck, um lästige Dissidenten zu eliminieren – ohne Geld oder Identität kommt man nicht weit. Im April musste das Projekt zurück an den Start: Daran waren schlechte IT-Kenntnisse und schlechte Verträge schuld. Doch gerade bei den größten Schweinereien heißt es: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. Das gilt besonders dann, wenn man sie nichts ahnenden Leuten als lässige Innovation zu ihrem Vorteil verkaufen kann.

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