Bei der Sitzung der Regierung mit den Landeshauptleuten soll es um die weiteren Corona-Maßnahmen gehen. Dabei sickern bereits erste Informationen, über neue Maßnahmen wie Impfpflicht und Testpflicht durch.

Was vor der Sitzung am Nachmittag durchsickert, läßt bereits Schlimmes ahnen. Zwar soll über die Weihnachtsfeiertage alles wie bisher bleiben – danach wird es jedoch umso heftiger. Denn ab dem 26. Dezember soll der nächste harte Lockdown kommen. Schulen, Gastronomie, Handel und körpernahe Dienstleister sollen wieder schließen, außerdem sollen wieder Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr gelten – alles bis 18. Jänner 2021. Aber damit noch nicht genug.

Freitesten aus dem Lockdown

Ab dem 18. Jänner soll dann die zweite Runde der Massentestungen starten. Und da an den ersten Tests weniger Österreicher teilnahmen, als von der Politik erhofft, soll nun Zwang nachhelfen, die gekauften Antigen-Schnelltests unters Volk zu bringen. Dazu soll ein „Testzwang“ kommen: Wer sich nicht „freiwillig“ auf das Corona-Virus testen läßt, muss nach dem 18. Jänner eine weitere Woche in Quarantäne bleiben – allerdings nicht freiwillig. Diese Möglichkeit des „Freitestens“ nutzte bereits die Slowakei bei ihren Massentests und schaffte es damit innerhalb kurzer Zeit drei Millionen Bürger zu einem Test zu bewegen.

Auch Impfpflicht wird sicher kommen

Ebenso werden Pläne für eine Impfpflicht immer wahrscheinlicher. Wie ServusTV in einem Beitrag berichtete, soll der Elektronische Impfpass in zehn Tagen für alle Österreicher verpflichtend werden.

Pünktlich mit dem Beginn der Corona-Impfungen kann somit auch die Durchimpfungsrate der Bevölkerung kontrolliert und zudem dafür gesorgt werden, dass sich die Bürger „freiwillig“ einer Impfung unterziehen. Zudem könnte der E-Impfpass auch dazu genutzt werden eine „Impfpflicht“ einzuführen, da Bürger nur mit ihm als Nachweis reisen können oder ein Theater oder Konzert besuchen dürfen.