Überall im besinnungslos gleichgeschalteten Westen das gleiche Bild. Leere Obst- und Gemüseregale in den Supermärkten, Toilettenpapier ist zu einem schwer auffindbaren Luxus geworden. Nicht wenige US-Amerikaner werden sich in diesen Tagen fragen, ob es sich um einen Testlauf für die Präsidentschaft des Sozialisten Bernie Sanders handelt. Doch die weltweite Corona-Krise macht vor allem eines deutlich: Das gefährlichste Virus unserer Zeit heißt „Globalismus“ …

Ein Kommentar von René Rabeder

Grenzenlos in den Untergang

Rund 8.100 Kilometer sind es vom österreichischen Parlament bis zu jenem Markt im chinesischen Wuhan, in dem das neuartige Coronavirus „Covid-19“ ausgebrochen sein soll. Weil dort in Wuhan eben Fledermaussuppe und andere Perversitäten auf der Mittagskarte stehen, gibt es ab dem kommenden Dienstag in Österreich keine Mittagskarte mehr. Weil in unserer globalisierten Welt das Gemüse im regionalen Supermarkt nicht vom Bauern nebenan, sondern aus Italien oder Spanien kommt, wird es in den Supermärkten langsam knapp. Weil unser gesamtes Wirtschaftssystem (im wahrsten Sinne des Wortes) grenzenlos ans Limit „optimiert“ wurde, verkündete die Bundesregierung am heutigen Sonntag ein Versammlungsverbot. Weil der Globalismus völlig gescheitert ist, dürfen unsere Kinder in den kommenden Wochen nicht mehr auf den Spielplatz. Dürfen unsere älteren Menschen nicht mehr mit ihren Enkelkindern spazieren gehen.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Viele der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, sind jene, die vor allem patriotische Stimmen schon lange vorleben und fordern. Die Österreicher beginnen in der aktuellen Krise damit, auf ihre Nachbarn zu schauen. Sie kümmern sich um ihre Liebsten. Sie kümmern sich um das Eigene. In einer Welt, in der alles Fremde zum Götzenbild eines Irrglaubens erhoben wurde, sind es plötzlich die eigenen Werte und die eigenen Errungenschaften, die geschützt und gepflegt werden.

Die Heimat ist das Medikament

In einer Welt, in der die fremde Ferne nicht schnell genug die Heimat ersetzen sollte, gibt es plötzlich wieder schützende Grenzbäume. Weil wir uns auf das Eigene besinnen, werden wir diese Krise meistern. Weil es in diesem Land Tausende Menschen gibt, die ihre Heimat und seine Bürger beschützen, von Krankenschwestern über Polizisten bis zu Supermarkt-Mitarbeitern, werden wir gestärkt aus dieser Krise gehen. Weil Corona offenbart, was viele schon lange wussten: Der Globalismus ist das Virus. Die Heimat ist das Medikament.