Kurz bevor der Trump-Vertraute mit dem unaussprechlichen Namen zum obersten Richter bestellt werden sollte, traten drei Frauen mit Vorwürfen auf den Plan. Eine behauptete Kavanaugh habe sie vor Jahrzehnten auf einer Party versucht zu vergewaltigen.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Haltlose Anschuldigungen

Eine weitere wirft ihm sexuelle Belästigung vor und die Dritte, dass er auf einer Party „Frauen betrunken und orientierungslos“ machte um sie in einem anderen Raum von anderen Männern vergewaltigen zu lassen.

Die Anschuldigungen sind haltlos: Die befragten Zeugen konnten sich an besagte Partys nicht einmal erinnern, geschweige denn gibt es für den Vorfall irgendwelche Beweise. Zwei Zeugen gaben sogar an, dass sie – nicht Kavanaugh – für besagten Vorfall verantwortlich wären. Was offensichtlich wird, ist der Versuch den Ruf des Richters zu zerstören und ihm nachhaltig Schmutz anzuhaften.

Unschuldsvermutung ignoriert

Wie allzu oft wird versucht einen mächtigen Mann mit rufschädigenden, unbeweisbaren Anschuldigungen aus grauer Vorzeit aus dem Sessel zu hieven. Schützenhilfe kommt sofort von den Feministen aller Länder die die Unschuldsvermutung getrost ignorieren und gleich eine Absetzung fordern. Der Fall wird dann von Linksmedien so lange breitgetreten, bis der Name Kevanaugh und Vergewaltigung verschmolzen sind.

Eine Verurteilung zieht ein derartiger Fall nur selten nach sich und die Frage warum sich die Sex-Opfer erst drei Jahrzehnte später zu Wort melden und nicht direkt zur Polizei gehen bleibt unbeantwortet. Was bleibt sind Anschuldigungen, ein zerstörter Ruf und oftmals ein zerstörtes Leben.

Was Kavanaugh für mich bleibt: Unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist.