Luchs Oberösterreich
Grenzgänger aus dem böhmischen Wald haben es schon bis vor die Tore von Linz geschafft. Nun soll der Luchs wieder eine fixe Heimat in OÖ erhalten.

Der Naturschutzbund Oberösterreich startet gemeinsam mit dem Amt für Naturschutz des Landes Oberösterreich eine neue Informationskampagne um mehr Bewusstsein für die Samtpfote zu schaffen.

Schon zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert begann die systematische Ausrottung des Luchses (Lynx Lynx) in Mitteleuropa. Mit der weiteren Verbreitung von Feuerwaffen im 17. Jahrhunderts nahm die Bejagung weiter zu und der Luchsbestand weiter ab. Zudem führte die wachsende Kenntnis der Lebensweise des Luchses bei der Nachstellung zu einem größeren Jagderfolg. 1892 galt die größte europäische Raubkatze in Österreich als ausgerottet…

Lynx in Linz

In den 1980er-Jahren kam es zu einer Kooperation mit den tschechischen sowie bayerischen Behörden um den Luchs in unserer Heimat wieder anzusiedeln. In diesem sehr großen Gebiet leben heutzutage 60-80 Luchse in freier Wildbahn. Nach Österreich streunen immer wieder Grenzgänger aus dem böhmischen Wald sogar bis in die Wachau oder die Tore von Linz.

Kooperation mit Land OÖ

Bereits seit 25 Jahren, seit der Wiederbesiedelung, sind der Naturschutzbund und viele Partnerorganisationen im unermüdlichen Einsatz um Österreich wieder zu einem natürlichen Stammgebiets des Jägers auf Samtpfoten zu machen. Im Jahr 2017 startete nun die Aktion „Pro Luchs“ des Naturschutzbundes mit dem Land Oberösterreich um den ehrgeizigen Projekten wieder neuen Wind in die Segel zu blasen.

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