Der jüngste Vorschlag des „Internationalen Währungsfonds“ (IWF) – die Besteuerung von Bargeld und Negativzinsen für Sparer – lässt einen wahrlich nicht nur mit Stirnrunzeln zurück.

Ein Kommentar von Johannes Schüller

Schaffung eines braven Schlafbürgers

Der Vorschlag der international mächtigen Sonderorganisation der UN mit Hauptsitz in Washington D.C., die unter anderem Kredite an Bankrott-Länder vergibt, stellt klar einen Angriff auf die ohnehin schwindenden Freiheitsrechte der Bürger dar. Geschaffen werden soll offenbar der brave Schlafbürger, der kein Kapital anspart – und sich damit weniger finanzielle Unabhängigkeit und Flexibilität aufbauen kann.

Wir verlieren unsere Freiheit!

Stattdessen wird durch rapide zunehmenden Konsum der Wahnsinn eines unaufhörlichen globalen Wirtschaftswachstums befördert, der zu Lasten von traditionellen Bindungen, aber auch individuellen Freiheiten und der Umwelt geht. „Es ist höchste Zeit, dass wir uns auch um eine bedrohte Lebensart Sorgen machen: Der Freiheit geht es in unserem Land an den Kragen“, warnt der Journalist Josef Seitz zu Recht.

Wo bleiben bei uns die Gelbwesten?

In Frankreich demonstrieren die Gelbwesten bis auf wenige ärgerliche Ausnahmen friedlich gegen diese Formen globaler Bevormundung von Bürgern einst souveräner Nationen. In Deutschland, aber auch in Österreich, bleibt es dagegen – bis auf kleinere Kundgebungen in Berlin, Köln und Stuttgart – weitestgehend ruhig. Wenn der Deutsche Michel freilich weiter schläft, haben die Globalisten erschreckend leichtes Spiel!