Erneuter Mord-Alarm schockt Österreich. Nach dem sechsten Frauenmord in Österreich, dem fünften in davon alleine in Niederösterreich, laufen die Ermittlungen in Ebergassing, wo vergangenen Freitag eine 64-Jährige tot aufgefunden worden war, auf Hochtouren.

Die Frau sei im Wohnzimmer auf dem Rücken gelegen und habe im Kopfbereich starke Verletzungen aufgewiesen. Die von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordnete Obduktion habe „eindeutig Fremdverschulden“ und als Todesursache ein Schädel-Hirn-Trauma aufgrund massiver Gewalteinwirkung gegen den Kopf ergeben.

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Könnte brutaler Raubmord gewesen sein

Die Polizei kann derzeit noch nicht sagen, ob es eine Beziehungstat oder ein brutaler Raubmord war, dem die 64-Jährige zum Opfer fiel. Die Pensionistin lebte alleine, war in der Nachbarschaft sehr beliebt.

Bereits sechs ermordete Frauen dieses Jahr

Bekannte hatten am Freitag Anzeige erstattet, weil die Alleinstehende seit einigen Tagen nicht mehr telefonisch erreichbar gewesen war. Die versperrte Tür zur Wohnung in Ebergassing wurde daraufhin von der Feuerwehr geöffnet.

Da es sich nunmehr um den sechsten Frauenmord im noch recht jungen Jahr handelt,  lässt der zuständige niederösterreichische Landespolizeidirektor Konrad Kogler nun die fünf  Fälle aus seinem Bundesland auf Parallelen untersuchen. Anhand der Ergebnisse will man Maßnahmen setzen, um derartige Taten künftig frühzeitig verhindern zu können.